SC Freiburg diskutiert mit Experten über nachhaltige Industrieflächen in der Region

Svenja Hering
Svenja Hering
2 Min.
Luftaufnahme eines großen Industriegebäudes, wahrscheinlich eine Fabrik, auf einem Feld umgeben von Bäumen, Fahrzeugen, Straßen und Masten, mit saftigem grünem Gras.Svenja Hering

SC Freiburg diskutiert mit Experten über nachhaltige Industrieflächen in der Region

Veranstaltung in Freiburg: Teilnehmer des SC Freiburg diskutieren nachhaltige Industrieentwicklung

Eine kürzliche Veranstaltung in Freiburg brachte lokale Verantwortungsträger und Teilnehmer des SC Freiburg zusammen, um über eine nachhaltige Entwicklung von Industriegebieten zu sprechen. Die am 1. Oktober im Kreativpark Lokhalle abgehaltene Tagung konzentrierte sich darauf, wie Gemeinden gemeinsam bestehende Industrieflächen modernisieren können. Rund 70 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Teilnehmer des SC Freiburg nahmen an den Diskussionen teil.

Die unter dem Titel "Industrie – Zukunft – Flächenmanagement" stehende Veranstaltung wurde vom Verband Region Südlicher Oberrhein (VRSO) und der Wirtschaftsförderung Region Freiburg (WRF) organisiert. Sie war Teil des Projekts "Interkommunales Industrieflächenmanagement Region Freiburg", das vom Land Baden-Württemberg gefördert wird.

Staatssekretärin Andrea Lindlohr eröffnete die Veranstaltung mit einem Impulsvortrag zum Thema effiziente Flächennutzung. Sie betonte, wie wichtig es sei, bestehende Industriegebiete optimal zu nutzen, statt neue Flächen zu erschließen. Es folgte eine Podiumsdiskussion, in der sowohl Chancen als auch Herausforderungen bei der nachhaltigen Gestaltung von Industriezonen erörtert wurden.

Praktische Lösungsansätze wurden anhand von Beispielen aus Freiburg und Esslingen vorgestellt. Diese Fälle zeigten, wie Kommunen grüne Technologien und intelligente Planung umsetzen können. Die zentrale Erkenntnis war deutlich: Zusammenarbeit und starke Netzwerke sind entscheidend, um Industriestandorte zukunftsfähig zu machen.

Fünf Kommunen – Emmendingen, Freiburg, Heitersheim, Neuenburg am Rhein und Staufen – sind aktiv in das Projekt eingebunden. Zwar unterscheiden sich die konkreten Maßnahmen, doch das DHL-Supply-Chain-Projekt in Rheinbach wurde als vorbildhaft hervorgehoben. Die für August 2026 geplante Niederlage soll mit einer 1,0-MWp-Solaranlage, Batteriespeichern, Wärmepumpen und LED-Beleuchtung klimaneutral betrieben werden.

Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung gemeinsamer Strategien in der Industrieentwicklung. Die teilnehmenden Kommunen verfügen nun über konkrete Beispiele und Partnerschaften, um eigene Projekte voranzutreiben. Die nächsten Schritte werden voraussichtlich darauf abzielen, diese Lösungen in der gesamten Region umzusetzen.

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