Neue Rentenreform: Warum Experten vor einem erneuten Debakel warnen
Neue Rentenreform: Warum Experten vor einem erneuten Debakel warnen
Kritik an Deutschlands neuer privater Rentenreform
Die geplante Reform der privaten Altersvorsorge in Deutschland steht in der scharfen Kritik von Verbraucherschützern. Im Dezember billigte das Kabinett die Pläne von Finanzminister Lars Klingbeil, die ab Januar 2027 in Kraft treten sollen. Doch Experten warnen, dass die Reform frühere Fehler wiederholen könnte, statt für bessere Renten der meisten Menschen zu sorgen.
Kernstück der Reform ist ein neues Altersvorsorge-Investmentkonto, das durch Kapitalmärkte höhere Erträge erzielen soll. Dieser Ansatz ähnelt der bestehenden Riester-Rente, die bisher mit geringer Beteiligung und bescheidenen Renditen zu kämpfen hat. Aktuell nutzen nur etwa 30 Prozent der berechtigten Deutschen die Riester-Rente – trotz staatlicher Förderung –, während das staatliche schwedische System über 90 Prozent der Arbeitnehmer abdeckt.
Das schwedische Modell, das Pflichtbeiträge mit aktienlastigen Investitionen verbindet, hat in den vergangenen 20 Jahren durchschnittliche Realrenditen von 4 bis 5 Prozent erzielt. Demgegenüber werfen deutsche Riester-Verträge meist nur 2 bis 3 Prozent ab, und die gesetzliche Rente schneidet noch schlechter ab. Die neue Reform soll zwar kapitalgedeckte Elemente stärken, doch Kritiker bemängeln, dass sie weiterhin auf privat verkaufte Finanzprodukte setzt.
Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hat den Entwurf scharf verurteilt. Er wirft dem Finanzministerium vor, eher den Interessen der Finanzlobby als denen der Bürger zu dienen. Nauhauser plädiert für einen staatlichen Rentenfonds nach schwedischem Vorbild, der weitaus effektiver wäre. Ohne ein solches System, so seine Warnung, werde die Gesellschaft in zehn Jahren feststellen, dass private Altersvorsorge die meisten Menschen weiterhin im Stich lässt.
Die Reform soll im Januar 2027 starten, doch die Skepsis bleibt groß. Verbraucherschützer argumentieren, dass ohne eine staatlich gestützte Alternative die Änderungen kaum etwas an der prekären Altersvorsorge ändern werden. Die Debatte dreht sich nun darum, ob Deutschland ein System nach schwedischem Vorbild übernehmen sollte.
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