Volt will Baden-Württemberg zum grünen und europäischen Vorreiter machen – doch die Hürden sind groß
Volt will Baden-Württemberg zum grünen und europäischen Vorreiter machen – doch die Hürden sind groß
Volt, die paneuropäische Partei, hat ehrgeizige Pläne für Baden-Württemberg vorgelegt. Die Bewegung will die Region zur Vorreiterin in den Bereichen erneuerbare Energien, Bildungsreform und grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Europa machen. Die Vorschläge kommen zu einer Zeit, in der die Partei trotz bescheidener Wahlerfolge weiterhin für eine vertiefte EU-Integration wirbt.
Volt, 2018 gegründet, hat sich zu einer Bewegung entwickelt, die in 31 Ländern aktiv ist. Zwar bleibt ihr Einfluss auf nationaler Ebene begrenzt, doch konnte sie einige lokale Mandate erringen sowie drei Sitze im Europäischen Parlament bei der Wahl 2024 sichern.
Im Energiesektor strebt Volt bis 2035 eine vollständige Versorgung mit Ökostrom und erneuerbarer Wärme in Baden-Württemberg an. Die Partei argumentiert, dass ein schnellerer Ausbau von Wind-, Solar- und anderen grünen Energien die Emissionen senken und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern werde.
In der Bildungspolitik schlägt Volt die Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems vor. Stattdessen soll ein einheitliches, flexibles Modell eingeführt werden, in dem Schüler:innen individuelle Lernwege durchlaufen. Der Plan umfasst zudem mindestens vier Stunden kostenlose tägliche Kinderbetreuung, mehr Kita-Plätze sowie eine bessere Personalausstattung an Schulen.
Auch im Gesundheitswesen fordert die Partei Reformen: Ein digital vernetztes System mit gestärkten hausärztlichen Versorgungsnetzen soll mehr Unterstützung für lokale Ärzt:innen und eine bessere Koordination zwischen den Dienstleistungen ermöglichen.
Volt setzt sich zudem für mehr Entscheidungsbefugnisse auf EU-Ebene in Europa in Schlüsselfragen wie Klima, Migration und Digitalpolitik ein. Die Partei sieht in Baden-Württemberg ein Vorbild, das durch enge Zusammenarbeit mit Nachbarregionen gemeinsame Herausforderungen bewältigen kann.
Wahlpolitisch verläuft die Entwicklung jedoch zäh: Bei der Europawahl 2024 erreichte Volt 2,6 Prozent der Stimmen in Deutschland – genug für drei Europaabgeordnete. Bei der Bundestagswahl 2025 waren es jedoch nur 0,7 Prozent. Zwar konnte die Partei in einigen Universitätsstädten lokale Mandate gewinnen, erlebte aber auch Rückschläge, etwa den Verlust ihres Sitzes in Münster 2026. Interne Debatten, darunter Streitigkeiten über Antisemitismus-Definitionen, belasteten die Partei zusätzlich.
Ihr erster großer Erfolg gelang Volt 2019, als der deutsche Kandidat Damian Boeselager als erster Abgeordneter der Partei ins Europaparlament einzog. Seither konzentriert sich die Bewegung auf den Aufbau einer Basisbewegung und wirbt für ein enger vereintes Europa.
Volt's Konzepte für Baden-Württemberg umfassen Energie, Bildung und Gesundheit. Langfristig soll die Region zum Modell für europäische Zusammenarbeit werden. Ob die Ideen breitere Unterstützung finden, hängt von künftigen Wahlerfolgen und der öffentlichen Bereitschaft für eine vertiefte EU-Integration ab.
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