Doppelt angegriffen: Ramadan-Lichter in Freiburg Ziel politischer Hasskriminalität
Doppelt angegriffen: Ramadan-Lichter in Freiburg Ziel politischer Hasskriminalität
Ramadan-Lichter in Freiburg zweimal innerhalb von zwei Tagen angegriffen
Während des muslimischen Fastenmonats Ramadan 2025 ist eine Ramadan-Lichtinstallation in Freiburg innerhalb von 48 Stunden zweimal zum Ziel von Angriffen geworden. Am 21. Februar durchtrennte ein unbekannter Mann Kabel der Beleuchtung, einen Tag später brachte eine Gruppe ein Transparent an der Anlage an. Die Polizei ermittelt in beiden Fällen wegen des Verdachts politisch motivierter Straftaten.
Der erste Vorfall ereignete sich am 21. Februar 2023 gegen 11:15 Uhr. Ein Mann wurde dabei beobachtet, wie er die Kabel der öffentlichen Ramadan-Beleuchtung Ramadan 2026 durchschnitt. Augenzeugen beschrieben ihn als Träger einer Jeans, einer dunklen Parka-Jacke, schwarzer Schuhe, Lederhandschuhe und eines Nike-Rucksacks. Sein Gesicht war teilweise von einem Schlauchschal verdeckt, was eine Identifizierung erschwerte. Die Ermittler gehen von einem politischen Motiv aus, das genaue Ausmaß des Schadens ist jedoch noch unklar.
Weniger als 24 Stunden später, am 22. Februar, platzierte eine Gruppe von drei Personen ein Transparent über den Lichtern und verdeckte damit die ursprüngliche Aufschrift. Die Täter filmten ihre Aktion offenbar, bevor sie den Ort verließen. Die Polizei beschlagnahmte das Banner später als Beweismittel.
Solche Angriffe sind kein Einzelfall. In den vergangenen fünf Jahren (2021–2026) wurden in deutschen Städten jährlich zwischen 20 und 30 Fälle von politisch motivierter Sachbeschädigung an Ramadan-Lichtinstallationen oder ähnlichen interreligiösen Projekten registriert. Frühere Vorfälle in Berlin (2024), Köln und Duisburg standen im Zusammenhang mit islamfeindlichen oder rechtsextremen Motiven, wie Medien wie Tagesschau und Bild berichteten.
Die Behörden werten nun die Beweise aus beiden Freiburger Vorfällen aus. Das beschlagnahmte Transparent und die Zeugenaussagen könnten helfen, die Verantwortlichen zu identifizieren. Sollte sich der politische Hintergrund bestätigen, würden diese Angriffe in eine Reihe zunehmender Feindseligkeit gegenüber interreligiösen Symbolen in Deutschland passen.
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