Neue Schlichtungsstelle soll Vertrauen in Baden-Württembergs Geothermie stärken

Svenja Hering
Svenja Hering
2 Min.
Eine Liniengrafik, die die geothermisch erzeugte elektrische Energie von 2021 bis 2022 zeigt, mit begleitendem Text.Svenja Hering

Neue Schlichtungsstelle soll Vertrauen in Baden-Württembergs Geothermie stärken

Fünf Unternehmen der Tiefengeothermie in Baden-Württemberg haben eine neue Initiative gestartet, um öffentliche Bedenken hinsichtlich möglicher Schäden durch Geothermieprojekte zu entkräften. Die Schlichtungsstelle Geothermie bietet eine schnelle, kostenlose und neutrale Möglichkeit, Streitfälle ohne langwierige Gerichtsverfahren beizulegen. Der Schritt erfolgt zu einer Zeit, in der das Land den Ausbau der Geothermie vorantreibt, dabei aber auf Transparenz und Verantwortung setzt.

Die Schlichtungsstelle wurde eingerichtet, um Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit Geothermie-Bohrungen zu prüfen. Betroffene können Beschwerden nun unkompliziert über ein Online-Formular einreichen – ohne Kosten. Die Entscheidungen werden unabhängig getroffen, wobei bei berechtigten Ansprüchen eine Entschädigung von bis zu 10.000 Euro garantiert wird.

Die Ombudsstelle arbeitet unabhängig von den beteiligten Unternehmen und sorgt so für eine unparteiische Bewertung. Das System soll Vertrauen schaffen, indem es sowohl Bürgern als auch Energieversorgern Klarheit und Fairness bietet. Die Landesregierung unterstützt die Initiative und sieht darin einen wichtigen Schritt, um den Geothermie-Ausbau zu fördern und gleichzeitig öffentliche Sorgen ernst zu nehmen.

Seit der Einführung verbindlicher Sicherheitsstandards für Tiefengeothermie-Projekte im Jahr 2023 wurden in Baden-Württemberg bis März 2026 offiziell keine bestätigten Schadensfälle verzeichnet. Der neue Prozess zielt darauf ab, diese Bilanz zu halten, indem Konflikte frühzeitig und konstruktiv gelöst werden.

Der Schlichtungsdienst beschleunigt nicht nur die Streitbeilegung, sondern erhöht auch die Transparenz bei Geothermie-Vorhaben. Mit Rückendeckung durch das Land und die Zusammenarbeit der Branche will die Initiative den Spagat zwischen Energiewende und Bürgerschutz meistern. Künftig können Ansprüche zügig geregelt werden – ein wichtiger Beitrag, um die Zukunft der Geothermie in der Region zu sichern.

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