Zwei tödliche Wildunfälle erschüttern Baden-Württemberg in einer Nacht
Svenja HeringZwei tödliche Wildunfälle erschüttern Baden-Württemberg in einer Nacht
Zwei Wildunfälle in den frühen Morgenstunden in Baden-Württemberg
In den frühen Stunden des Sonntagmorgens ereigneten sich in Baden-Württemberg zwei separate Wildunfälle. Ein 18-jähriger Fahrer kollidierte bei Zang mit einem Fuchs, während ein 67-jähriger Autofahrer in der Nähe von Niederstotzingen mit einem Reh zusammenstieß. Beide Tiere kamen bei den Vorfällen ums Leben.
Der erste Unfall ereignete sich gegen 1:14 Uhr auf der K 3035 zwischen Zang und Steinheim. Ein 18-Jähriger fuhr einen Audi, als er mit einem die Straße überquerenden Fuchs zusammenprallte. Das Tier überlebte die Kollision nicht, der genaue Schaden am Fahrzeug wird noch begutachtet.
Gegen 2:30 Uhr kam es auf der L1168 von Niederstotzingen in Richtung Stetten zu einem zweiten Unfall. Ein 67-jähriger Fiat-Fahrer stieß mit einem Reh zusammen, das dabei verendete. Am Auto entstand ein Schaden von etwa 2.000 Euro.
Beide Vorfälle wurden wie vorgeschrieben den örtlichen Jagdbehörden gemeldet.
Die beiden Unfälle unterstreichen die Gefahren durch Wildtiere auf Landstraßen in der Nacht. Aktuelle Zahlen zu tödlichen Wildunfällen in Baden-Württemberg aus dem vergangenen Jahr liegen derzeit nicht vor. Die Behörden werden solche Vorfälle in der Region weiterhin beobachten.






