Zoll fahndet in Singen nach Schwarzarbeit in Gastronomie und Hotels
Svenja HeringZoll fahndet in Singen nach Schwarzarbeit in Gastronomie und Hotels
Hauptzollamt Singen führt Kontrollen in der Gastronomie durch
Am 19. September 2025 hat das Hauptzollamt Singen eine Reihe von Kontrollen im Gastgewerbe durchgeführt. An der Aktion waren 52 Zollbeamte und acht Steuerfahnder beteiligt, die 17 Gastronomiebetriebe in mehreren Landkreisen überprüften. Ziel der Behörden war es, nicht angemeldete Beschäftigung aufzudecken und die Einhaltung von Arbeits- und Steuergesetzen sicherzustellen.
Im Fokus standen 72 Beschäftigte, insbesondere in der Hotel- und Gastronomiebranche. Diese Branche ist häufig mit Problemen wie Schwarzarbeit, strengen Meldepflichten und Identifikationsvorschriften konfrontiert. Die Kontrollteams prüften Verstöße wie fehlende Aufzeichnungen, nicht gemeldete ausländische Arbeitskräfte sowie Verstöße gegen die Meldepflicht nach § 404 des Sozialgesetzbuchs.
Während der Aktion wurden zwei Geschäfts- oder Wohnräume durchsucht und Beweismaterial sichergestellt. Konkrete Verstöße oder rechtliche Konsequenzen für die betroffenen Unternehmen wurden jedoch nicht bekannt. Das Hauptzollamt betonte, dass solche Kontrollen dazu dienten, Staatseinnahmen und Sozialsysteme zu schützen sowie faire Wettbewerbsbedingungen zu gewährleisten.
Obwohl in weiteren Ermittlungsergebnissen auch nicht zusammenhängende Fälle wie gestohlene Medizingeräte, Steuerhinterziehung oder Waffenvergehen erwähnt wurden, gab es keine direkten Bezüge zu dieser Kontrollaktion. Der Fokus blieb auf der Einhaltung von Arbeits- und Beschäftigungsvorschriften im Gastgewerbe.
An den Kontrollen waren Dutzende Beamte und mehrere Betriebe beteiligt, doch es wurden keine öffentlich bekannten Sanktionen verhängt. Die Behörden überwachen die Branche weiterhin, um Schwarzarbeit zu verhindern und rechtliche Standards durchzusetzen. Die Aktion steht für die anhaltenden Bemühungen, faire Arbeitsbedingungen zu gewährleisten und öffentliche Gelder zu sichern.






