Zugbegleiter nach Maulkorb-Hinweis von Hundebesitzer brutal geschlagen
Svenja HeringZugbegleiter nach Maulkorb-Hinweis von Hundebesitzer brutal geschlagen
Zugbegleiter nach Hinweis auf Maulkorbpflicht von Hund angegriffen
Am Freitagabend wurde ein Zugbegleiter nach einem Hinweis auf die vorgeschriebene Maulkorbpflicht für Hunde angegriffen. Der Vorfall ereignete sich in einem Regionalexpress in Richtung Stuttgart und veranlasste die Bundespolizei, Ermittlungen aufzunehmen.
Der Verdächtige, ein großer, kräftig gebauter Mann, floh nach dem Schlag gegen die Hand des Bahnmitarbeiters mit seinem Pitbull vom Tatort.
Der Zwischenfall begann, als der Zugbegleiter den Fahrgast am Bahnhof Plochingen ansprach. Nach dem Hinweis, dass Hunde in Zügen einen Maulkorb tragen müssen, wurde der Mann aggressiv. Er beschimpfte den Mitarbeiter zunächst verbal, bevor er zu Drohungen überging.
Ohne Vorwarnung schlug der Verdächtige dem Zugbegleiter plötzlich auf die Hand. Anschließend verließ er mit seinem Hund den Zug und verschwand in unbekannter Richtung. Die Behörden beschreiben ihn als etwa 1,90 Meter groß, mit kurzen Haaren und einem vollen Bart.
Die Deutsche Bahn setzt die Maulkorbregelung durch Kontrollen an Bord, Verwarnungen und Bußgelder durch. Hinweisschilder, Durchsagen und Erinnerungen durch das Personal informieren die Fahrgäste – Blindführhunde sind mit entsprechendem Nachweis von der Pflicht ausgenommen.
Die Bundespolizei behandelt den Fall nun als Verdacht auf Körperverletzung. Der Zugbegleiter erlitt eine Handverletzung, während der Täter weiterhin flüchtig ist. Die Ermittlungen zur Ergreifung des Mannes und seines Hundes laufen.






