Zollfahnder am Stuttgarter Flughafen entdecken 9.500 unversteuerte Zigaretten im Gepäck
Karl-Friedrich WielochZollfahnder am Stuttgarter Flughafen entdecken 9.500 unversteuerte Zigaretten im Gepäck
Zollfahnder am Flughafen Stuttgart verhängen hohe Strafe gegen Reisende mit fast 10.000 Zigaretten
Eine Reisende am Stuttgarter Flughafen musste eine empfindliche Strafe zahlen, nachdem Zollbeamte in ihrem Gepäck knapp 10.000 Zigaretten entdeckt hatten. Die Frau, die fälschlicherweise davon ausging, unbegrenzt zollfreien Tabak in die EU einführen zu dürfen, wurde bei einer Routinekontrolle in der vergangenen Woche gestoppt.
Der Vorfall ereignete sich, als die Beamten den Koffer der Reisenden durchsuchten und dabei 48 Packungen unversteuerte Zigaretten fanden. Insgesamt hatte sie mehr als 9.500 Zigaretten im Gepäck – und damit den persönlichen Freimenge von 200 Stück bei Weitem überschritten. Die Behörden leiteten umgehend ein Ermittlungsverfahren wegen Steuerhinterziehung ein.
Als Folge musste die Frau für die überzähligen Zigaretten 1.713,80 Euro an Einfuhrabgaben nachzahlen. Zudem beschlagnahmte der Zoll 800 Euro als Sicherheit für die zu erwartende Geldstrafe. Thomas Seemann, Sprecher des Hauptzollamts Stuttgart, riet Reisenden später, sich vorab auf der offiziellen Website zoll.de über die Einfuhrbestimmungen zu informieren.
Offizielle Statistiken zu ähnlichen Fällen an deutschen Flughäfen für die Jahre 2023 oder 2024 liegen nicht vor.
Das Missverständnis der Reisenden über die EU-Tabakvorschriften führte zu erheblichen finanziellen Konsequenzen. Zollbeamte betonten erneut, wie wichtig es ist, sich vor Reisen über die geltenden Regelungen zu informieren, um solche Vorfälle zu vermeiden.






