Schwerverletzte Frau nach Rollerunfall auf Mannheims Allemühler Straße
Eberhard KuhlSchwerverletzte Frau nach Rollerunfall auf Mannheims Allemühler Straße
Schwerverletzte nach Rollerunfall auf der Allemühler Straße
Eine 44-jährige Frau hat sich bei einem Rollerunfall auf der Allemühler Straße schwer verletzt. Der Vorfall ereignete sich, als sie das Fahrzeug allein probe fuhr. Nach einem Aufprall mit dem Kopf auf ein Brückengeländer wurde sie von Rettungskräften mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen.
Der Unfall passierte bei niedrigem Tempo – die Fahrerin war mit etwa 5 bis 10 km/h unterwegs. Sie verlor die Kontrolle, prallte gegen einen hohen Bordstein und wurde anschließend vom Roller geschleudert. Trotz Helms erlitt sie beim Aufschlag auf das Geländer Kopfverletzungen.
Die Mannheimer Verkehrspolizei ermittelt nun zu den genauen Umständen. Die Straße war für rund 30 Minuten gesperrt, um die Landung des Rettungshubschraubers und die Spurensicherung zu ermöglichen. Am Roller entstand ein Schaden von etwa 3.000 Euro.
Der Vorfall reiht sich in eine allgemeine Entwicklung im Rhein-Neckar-Kreis ein. Polizeidaten von 2021 bis 2025 zeigen, dass Unfälle mit Rollern und Leichtkrafträdern zwischen 2021 und 2023 um 15 Prozent stiegen und 2023 mit 142 Fällen ihren Höhepunkt erreichten. 2024 und 2025 ging die Zahl dann um 12 Prozent zurück.
Die verletzte Frau befindet sich weiterhin mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen im Krankenhaus. Die Behörden untersuchen weiter die Ursache des Unfalls. Der Vorfall unterstreicht die in den letzten Jahren gestiegenen Risiken für Rollerfahrer in der Region.






