Zoll entdeckt Dopingmittel im Schuh eines griechischen Autofahrers an der Schweizer Grenze
Marika HeinzZoll entdeckt Dopingmittel im Schuh eines griechischen Autofahrers an der Schweizer Grenze
Ein 44-jähriger Grieche steht unter Strafverfolgung, nachdem Zollbeamte in seinem Auto Dopingmittel entdeckt hatten. Der Fund erfolgte am 2. Februar am Grenzübergang Weil am Rhein. Die Behörden gehen von einem Verstoß gegen das Anti-Doping-Gesetz aus.
Der Mann war von Beamten des Hauptzollamts Lörrach angehalten worden, als er in die Schweiz einreisen wollte. Bei der Kontrolle fanden sie elf Ampullen, die in einem Schuh im Kofferraum seines Fahrzeugs versteckt waren. Bei den Substanzen soll es sich vermutlich um anabole Steroide handeln.
Auf Nachfrage behauptete der Reisende, die Steroide aus medizinischen Gründen zu benötigen. Allerdings konnte er weder ein Rezept noch ärztliche Unterlagen vorlegen. Daraufhin wurden die Substanzen vom Zoll beschlagnahmt.
In den vergangenen fünf Jahren hat das Zollamt Lörrach keine vergleichbaren Fälle von Dopingmittel-Beschlagnahmungen an deutschen Grenzübergängen öffentlich dokumentiert. Offizielle Statistiken zu weiteren Vorfällen liegen nicht vor.
Die beschlagnahmten Ampullen sind nun Teil der laufenden Ermittlungen. Dem Mann drohen mögliche Anklagen nach dem Anti-Doping-Gesetz. Die Behörden haben keine weiteren Details zum Fall bekannt gegeben.






