02 May 2026, 18:31

Wie ein Bahn-Mitarbeiter seit drei Jahren in ICE-Zügen lebt – und warum er nie umkehren will

Schwarzes und weißes Foto der Bahnstation Dielkirchen in Deutschland mit einem Zug auf den Gleisen, umgeben von Häusern, Strommasten, Bäumen, Menschen und Bergen sowie einem klaren Himmel im Hintergrund.

Wie ein Bahn-Mitarbeiter seit drei Jahren in ICE-Zügen lebt – und warum er nie umkehren will

Lasse Stolley verbringt seit über drei Jahren sein Leben in den Zügen der Deutschen Bahn. Der 30-Jährige arbeitet als Vollzeit-Zugbegleiter und verdient knapp 3.400 Euro im Monat. Sein ungewöhnlicher Lebensstil hat ihn sogar zu einer kleinen Berühmtheit unter den Fahrgästen gemacht.

Stolleys Zuhause ist dort, wohin ihn die Schienen tragen. Nachts schläft er in Erste-Klasse-Abteilen der ICE-Züge und wäscht seine Kleidung per Hand in den Waschbecken der DB Lounges. Trotz seines festen Einkommens lebt er weiterhin aus dem Rucksack und pendelt zwischen den Städten Deutschlands.

Sein Job bei TRI Train Rental hält ihn ständig in Bewegung. Mit einer BahnCard 100 kann er bis zu 1.000 Kilometer am Tag zurücklegen – die Hälfte der Kosten für den Fahrpass übernimmt sein Arbeitgeber. Die Freiheit dieses Lebensstils führte ihn auch zu seiner Freundin: Er lernte sie in einer DB Lounge während einer seiner Reisen kennen.

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Fahrgäste erkennen Stolley oft und bitten ihn um Fotos. Sein unkonventioneller Lebenswandel hat ihn zu einer Art bekannter Persönlichkeit auf den Schienen gemacht.

Sein Alltag verbindet Arbeit und Reisen nahtlos. Er verdient ein gutes Gehalt, lebt vollständig in Zügen – ohne festen Wohnsitz. Vorerst bleibt sein Leben eng mit dem Takt des deutschen Schienennetzes verbunden.

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