04 April 2026, 22:19

Stuttgart kündigt Mietvertrag mit eritreischem Verband nach Konflikten

Eine große Gruppe von Menschen marschiert mit Flaggen und Schildern die Straße hinunter, mit einem geparkten Auto auf der rechten Seite und einem Baum auf der linken Seite, vor Gebäuden mit Fenstern und Namensschildern, was auf eine algerische Demonstration hinweist.

Stuttgart kündigt Mietvertrag mit eritreischem Verband nach Konflikten

Die Stadt Stuttgart und der Verband Eritreischer Organisationen in Stuttgart und Umgebung haben ihren Mietvertrag vorzeitig beendet. Die Entscheidung folgt auf jüngste Spannungen und soll friedliche politische Diskussionen zwischen den verfeindeten eritreischen Gruppen fördern. Die Behörden bereiten sich unterdessen auf mögliche Unruhen am kommenden Wochenende vor.

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Die Kündigung des Mietverhältnisses erfolgte in gegenseitigem Einvernehmen, um die Konflikte zwischen den rivalisierenden eritreischen Lagern zu entschärfen. Beide Seiten hoffen, dass dieser Schritt künftig zu einer gewaltfreien politischen Auseinandersetzung beitragen wird.

Die Stuttgarter Polizei hat ihre Präsenz vor dem Wochenende bereits verstärkt. Beamte, darunter auch Bereitschaftseinheiten, werden im Einsatz sein, um bei Störungen schnell eingreifen zu können. Die Sicherheitskräfte bleiben in erhöhter Alarmbereitschaft, nachdem es am vergangenen Samstag zu Ausschreitungen gekommen war.

Sicherheitsbehörden betonen, dass die Verhinderung weiterer Vorfälle eine gemeinsame Aufgabe sei. Für Medienanfragen während der Dienstzeiten (Montag bis Freitag, 6:30 bis 18:00 Uhr) steht die Pressestelle des Polizeipräsidiums Stuttgart unter +49 711 / 8990 - 1111 oder [email protected] zur Verfügung. Außerhalb dieser Zeiten können Anfragen an +49 711 8990 - 3333 oder [email protected] gerichtet werden.

Die Vertragsauflösung ist ein Versuch, die Spannungen zwischen den eritreischen Gruppen in der Region abzubauen. Die Polizei wird mit starkem Aufgebot präventiv tätig sein, um eine Wiederholung der Unruhen vom vergangenen Wochenende zu verhindern. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin genau.

Quelle