Steinwürfe auf ICE: Hochgeschwindigkeitszug zwischen Mannheim und Karlsruhe beschädigt
Eberhard KuhlSteinwürfe auf ICE: Hochgeschwindigkeitszug zwischen Mannheim und Karlsruhe beschädigt
Hochgeschwindigkeits-ICE nach Steinwürfen beschädigt – Polizei sucht Zeugen
Am Dienstagabend ist ein ICE auf der Strecke zwischen Mannheim und Karlsruhe mit Steinen beworfen worden. Der Vorfall ereignete sich zwischen 19:00 und 19:40 Uhr und verursachte Sachschäden, verletzte jedoch niemanden. Die Ermittler gehen von einer gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr aus und bitten um Hinweise aus der Bevölkerung.
Ziel des Angriffs war der ICE 9514 auf der Fahrt von Frankfurt am Main nach Paris. Unbekannte warfen Steine auf den fahrenden Zug und zerstörten dabei zwei Fensterscheiben. Das Bundespolizeiinspektion Karlsruhe schätzt den Schaden auf etwa 2.600 Euro.
Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich zu melden. Hinweise können telefonisch unter 0721-120160 oder über das Online-Formular unter www.bundespolizei.de übermittelt werden.
Medienanfragen richten Sie bitte an Julia Busse vom Bundespolizeiinspektion Karlsruhe. Aufgrund der Gefährdung der Bahnsicherheit wird der Fall als schwere Straftat behandelt.
Die Ermittlungen dauern an, die Polizei appelliert an die Öffentlichkeit, bei der Identifizierung der Täter zu helfen. Die Deutsche Bahn hat in den vergangenen Jahren die Sicherheitsvorkehrungen in ihrem Netz ausgebaut, unter anderem durch KI-gestützte Überwachung und zusätzliches Personal. Dennoch zeigt dieser Vorfall, dass Hochgeschwindigkeitszüge auf stark frequentierten Strecken weiterhin Risiken ausgesetzt sind.






