Sexuelle Belästigung in S-Bahn: 59-Jähriger greift 21-Jährigen an
Ein 21-jähriger Mann ist Anfang dieses Monats in einem S-Bahn-Zug in Baden-Württemberg sexuell belästigt worden. Der Vorfall ereignete sich am Morgen des 6. März 2025 auf der Linie S2 zwischen Grunbach und Waiblingen.
Die mutmaßliche Attacke soll gegen 7:15 Uhr stattgefunden haben, während der Zug in Bewegung war. Ein 59-jähriger Deutscher habe sich dem Opfer demnach genähert und sich in sexuell expliziter Weise mit seinen bekleideten Genitalien an ihm gerieben. Ein Zeuge beobachtete das Verhalten und alarmierte umgehend die Landespolizei.
Sämtliche Beteiligten, darunter der Verdächtige und das Opfer, stiegen an der Station Waiblingen aus dem Zug aus. Die Behörden haben inzwischen ein Ermittlungsverfahren gegen den 59-Jährigen wegen des Verdachts auf sexuelle Belästigung eingeleitet.
Offizielle bundesweite Statistiken zu Fällen sexueller Belästigung speziell im öffentlichen Nahverkehr für das Jahr 2024 liegen nicht vor. Allerdings verzeichnet die allgemeine Kriminalstatistik allein für Oberhausen 306 Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, von denen einige ähnliche Vorfälle umfassen könnten.
Die Bundespolizei ermittelt nun in dem Fall. Dem Verdächtigen drohen bei Anklage und Verurteilung rechtliche Konsequenzen nach deutschem Recht. Die Behörden rufen weiterhin Zeugen solcher Vorfälle auf, sich zu melden und diese zu reporten.






