Rheinfrühlingsfest 2026: Feuerwerk kehrt nach Drohnen-Experiment triumphierend zurück
Karl-Friedrich WielochRheinfrühlingsfest 2026: Feuerwerk kehrt nach Drohnen-Experiment triumphierend zurück
Feuerwerk erhellt 2026 wieder den Himmel beim Mainzer Rheinfrühlingsfest
Beim Rheinfrühlingsfest 2026 in Mainz wird es wieder Feuerwerk geben. Diese Entscheidung folgt auf den umstrittenen Wechsel zu einer Drohnen-Show im vergangenen Jahr. Die Veranstalter haben nun zwei Feuerwerksvorführungen für das kommende Fest bestätigt.
Das Johannisnacht-Fest 2025 war das erste Mal, dass eine Drohnen-Show das traditionelle Feuerwerksfinale ersetzte. Die aufwendige Produktion kostete über 30.000 Euro – mehr als das Doppelte im Vergleich zu herkömmlichem Feuerwerk. Marco Sottile, Vorsitzender des Mainzer Messe- und Ausstellungsvereins, betonte damals die Bedeutung der öffentlichen Resonanz auf diese Neuerung.
Bürgermeister Nino Haase hatte den Wechsel unterstützt und die ökologischen Vorteile sowie die nachhaltige visuelle Wirkung der Drohnen hervorgehoben. Auch Marianne Grosse, damals Leiterin des Kulturressorts der Stadt, verwies auf das wachsende Umweltbewusstsein als Grund für den Verzicht auf Feuerwerk. Trotz dieser Argumente blieb die Nachfrage nach Feuerwerk in der Bevölkerung groß.
Für 2026 hat der Messe- und Ausstellungsverein – zuständig für Organisation und Finanzierung der Shows – nun zwei Feuerwerke geplant. Das Fest beginnt mit einer Vorführung am Rheinufer, gefolgt von einem zweiten Feuerwerk am Samstag, dem 11. April. Die Tore sind täglich von 12:00 bis 22:00 Uhr geöffnet, an Wochenenden und während der Osterfeiertage länger.
Die Rückkehr zum Feuerwerk spiegelt die Wünsche der Besucher wider. Beide Shows werden vollständig vom Messe- und Ausstellungsverein finanziert, unabhängig von städtischen Mitteln. Das Rheinfrühlingsfest 2026 bietet mit verlängerten Öffnungszeiten noch mehr Gelegenheiten, die Feierlichkeiten in vollen Zügen zu genießen.






