17 April 2026, 14:26

Polizei durchsucht Wohnungen nach Hooligan-Vorfall bei Regionalliga-Spiel

Eine Gruppe von maskierten Menschen mit Schildern während einer Demonstration, mit zwei Polizisten in Helmen auf der rechten Seite, vor einem Hintergrund aus Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Polizei durchsucht Wohnungen nach Hooligan-Vorfall bei Regionalliga-Spiel

Die Polizei hat im Zusammenhang mit einem Hooligan-Vorfall bei einem Regionalliga-Fußballspiel Razzien durchgeführt. Vier Verdächtige wurden vernommen, nachdem sie bei einer Auseinandersetzung zwischen der TSG Balingen und den Stuttgarter Kickers mutmaßlich Sturmhauben getragen hatten. Die Aktion fand am 13. Juni 2024 statt, nachdem monatelang ermittelt worden war.

Der Vorfall ereignete sich bereits am 9. März 2024, als vermummte Personen während des Spiels gesichtet wurden. Den Behörden zufolge verstießen sie gegen Versammlungsgesetze, indem sie ihre Identität verschleierten. Die Polizei griff damals ein, um eine Konfrontation zwischen den Verdächtigen und Auswärtsfans zu verhindern.

Am 13. Juni durchsuchten Beamte Wohnungen in Filderstadt, Nürtingen, Reutlingen und im Landkreis Harburg. Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten sie Verkleidungen und pyrotechnische Gegenstände, die nun forensisch untersucht werden. Die vier Verdächtigen wurden später auf freien Fuß gesetzt, während die Ermittlungen weiterlaufen.

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Die Untersuchungen dauern an, wobei die Ermittler mögliche Verbindungen zu weiteren Personen aus der Hooligan-Szene prüfen.

Im Mittelpunkt des Falls stehen das Verbergen der Identität und Ordnungswidrigkeiten während eines Fußballspiels. Die Polizei hat Beweismaterial, darunter Masken und Pyrotechnik, sichergestellt, das nun weiter ausgewertet wird. Die Behörden verfolgen weiterhin zusätzliche Spuren im Rahmen der laufenden Ermittlungen.

Quelle