18 March 2026, 16:19

PETA kämpft gegen Jagd und Angeln: Warum Millionen Tiere leiden müssen

Schwarzes und weißes Bild einer Gruppe von Menschen, einige auf Pferden, mit einer Fahne im Hintergrund und Text unten, der "Indians in Florida jagen mit Bluthunden" lautet.

PETA kämpft gegen Jagd und Angeln: Warum Millionen Tiere leiden müssen

Die Tierrechtsorganisation PETA fordert ein Ende von Jagd und Angeln als Freizeitbeschäftigung in Deutschland. Die Gruppe verweist auf das Leid, das jedes Jahr Millionen von Tieren – darunter Fische, Wildtiere und sogar Hauskatzen – widerfährt.

Aktuell zirkulieren Petitionen, die strengere Regelungen durchsetzen sollen, von Verboten für Trophäenfotos bis hin zur Abschaffung von Bewegungsjagden. Doch kein deutsches Bundesland hat bisher Gesetze erlassen, um diese Praktiken einzudämmen.

Jährlich töten deutsche Hobbyjäger über fünf Millionen Wildtiere und rund 200.000 Katzen. PETA argumentiert, dass die Jagd soziale Strukturen von Tieren zerstört, während sie paradoxerweise die Fortpflanzungsraten steigert. Nach Ansicht der Organisation fehlt es der Jagd an ökologischer Rechtfertigung, und sie bleibe ethisch unhaltbar.

Auch das Angeln steht in der Kritik: Jedes Jahr verletzen Angler Millionen von Fischen mit Haken, was zu langem Leiden und langsamem Ersticken führt. Wissenschaftliche Studien bestätigen PETAs Position und belegen, dass Fische über Selbstbewusstsein verfügen, soziale Bindungen eingehen und Schmerzen empfinden. Internationale Forschungen zeigen sogar, dass sie sich im Spiegel erkennen und komplexe Probleme lösen können.

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Neben Jagd und Angeln richten sich die Petitionen gegen weitere Traditionen. Aktivisten fordern ein Ende der Hubertusmessen in Kirchen und einen Boykott von Regionen, in denen Wölfe getötet werden. PETA-Sprecher Peter Höffken ruft die Öffentlichkeit dazu auf, Veranstaltungen zu meiden, die Tierleid normalisieren, und betont, dass Respekt vor Wildtieren den Verzicht auf solche Freizeitbeschäftigungen bedeutet.

Obwohl die Petitionen an Fahrt gewinnen, stockt die rechtliche Umsetzung. Ohne landesweite Verbote bleiben Hobbyjagd und Angeln unkontrolliert. PETA ist überzeugt, dass öffentlicher Druck die Politik zum Umdenken zwingen könnte – hin zu einer Abwägung der ethischen und ökologischen Kosten dieser Aktivitäten.

Quelle