24 April 2026, 10:25

Neuwieds Stadionprobleme bremsen Fusionspläne der Fußballvereine aus

Großes Stadion mit einem Fußballfeld, umgeben von Sitzplätzen, einem Zaun, einem Anzeigebildschirm, Bäumen, einem Turm, Gebäuden und einem bewölkten Himmel.

Neuwieds Stadionprobleme bremsen Fusionspläne der Fußballvereine aus

Die Stadt Neuwied hat sich zu den geplanten Fusionen zwischen Cosmos Koblenz und den örtlichen Vereinen VfL Neuwied sowie Vatanspor Neuwied geäußert. In dieser Woche trafen sich kommunale Verantwortliche, um die Pläne zu erörtern – mit besonderem Fokus auf die Stadioninfrastruktur und die damit verbundenen Kapazitätsprobleme. Die Stadt betonte jedoch, dass eine mögliche Fusion letztlich eine interne Entscheidung der Vereine bleibe.

Oberbürgermeister Jan Einig und Bürgermeister Peter Jung wurden in einem Treffen Anfang dieser Woche über die Fusionsvorschläge informiert. Ein zentraler Kritikpunkt war dabei der Mangel an geeigneten Stadionanlagen in Neuwied. Das Raiffeisen-Stadion, eine der in Betracht gezogenen Spielstätten, erfüllt derzeit aufgrund des Platzzustands und veralteter Ausstattung nicht die vollen Anforderungen für Spieltage.

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Ein Ausbau oder eine Modernisierung des Raiffeisen-Stadions würde erhebliche Zeit und Planung erfordern. Strukturveränderungen wie eine Tribünenerweiterung müssten zudem ein formelles Baugenehmigungsverfahren durchlaufen. Gleichzeitig wird der Sportkomplex an der Bimsstraße – wo die SG Neuwied spielt – noch auf seine Eignung für die Oberliga geprüft.

Die Stadtverwaltung bestätigte, dass die bestehenden Sporteinrichtungen in Neuwied bereits voll ausgelastet seien. Es stehe kein zusätzlicher Platz zur Verfügung, und die aktuellen Nutzungsrechte würden weder geändert noch neu vergeben. Zwar könnten mittelfristig Verbesserungen am Bimsstraße-Komplex möglich sein, doch wurden keine kurzfristigen Lösungen vorgeschlagen.

Neuwied machte deutlich, dass die Stadt sich nicht in die Fusionsgespräche der Vereine einmischen werde. Angesichts der Stadionengpässe und fehlender Kapazitäten hänge die Machbarkeit des Vorhabens von internen Entscheidungen und langfristiger Infrastrukturplanung ab. Eventuelle Aufwertungen der bestehenden Anlagen würden Zeit und formelle Genehmigungen erfordern.

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