Motorradsaison startet: Warum jetzt die Unfallgefahr besonders hoch ist
Svenja HeringMotorradsaison startet: Warum jetzt die Unfallgefahr besonders hoch ist
Der Frühling ist da – und mit ihm die Motorradsaison
Mit den wärmeren Temperaturen beginnt für viele Biker die lang ersehnte Motorradsaison. Nach monatelanger Winterpause kehren sie auf die Straßen zurück. Doch die Polizei warnt: Gerade zu dieser Jahreszeit häufen sich Unfälle, weil Fahrkünste eingerostet sind und technische Mängel oft übersehen werden.
Allein im vergangenen Jahr verzeichnete das Polizeipräsidium Aalen 388 Motorradunfälle mit Personenschaden. Häufige Ursachen waren überhöhte Geschwindigkeit, zu geringer Abstand und Ablenkung im Verkehr. Viele Crashs gingen zudem auf Motorräder zurück, die nach langer Standzeit nicht ausreichend gewartet worden waren.
Mehr Kontrollen, mehr Sicherheit Die Behörden verstärken in dieser Saison die Präventionsmaßnahmen. Gezielte Kontrollen sollen Rasen, Drängelei und übermäßigen Lärm ahnden. Gleichzeitig klären Beamte in Aufklärungskampagnen über defensive Fahrtechniken und die Bedeutung vollständiger Schutzkleidung auf.
Die Zahl der Motorräder auf deutschen Straßen steigt kontinuierlich. 2024 wurden so viele Neuzulassungen verzeichnet wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr – ein Grund dafür ist der Run auf Euro-5-Maschinen. Mit mehr Bikern im Verkehr müssen auch andere Verkehrsteilnehmer sich wieder an das gemeinsame Miteinander gewöhnen.
Appell an die Vernunft Die Polizei ruft alle Motorradfahrer auf, ihre Maschinen vor der ersten Ausfahrt gründlich zu überprüfen. Regelmäßige Wartung und umsichtiges Fahren können Leben retten. Durch gezielte Überwachung riskanten Verhaltens wollen die Behörden die Straßen für alle sicherer machen.






