Mannheim sichert sich 459.410 Euro ESF+-Förderung für mehr Chancengleichheit
Svenja HeringMannheim sichert sich 459.410 Euro ESF+-Förderung für mehr Chancengleichheit
Mannheim hat für das Jahr 2027 Fördermittel in Höhe von 459.410 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) eingeworben. Die Mittel werden vom baden-württembergischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration bereitgestellt. Sie sollen lokale Maßnahmen zur Förderung von Beschäftigung, Ausbildung und sozialer Teilhabe in der Stadt unterstützen.
Aktuell ist keine andere Stadt oder Region in Baden-Württemberg als Empfängerin einer vergleichbaren oder höheren ESF+-Förderung für denselben Zeitraum aufgeführt.
Das ESF+-Programm zielt darauf ab, den sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhalt in Europa zu stärken. Im Mittelpunkt stehen die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit, die Verhinderung von vorzeitigem Schulabbruch sowie die Förderung der beruflichen Bildung. Besonders berücksichtigt werden Personen mit einem hohen Risiko für Armut, soziale Ausgrenzung oder Diskriminierung.
Die ESF-Arbeitsgruppe Mannheim hat die regionale Arbeitsmarktstrategie der Stadt für 2027 überarbeitet. Zu den Schwerpunkten zählen Gleichberechtigung der Geschlechter, Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung. Der aktualisierte Plan sieht gezielte Unterstützung für Mädchen, Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund beim Einstieg in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt vor.
Lokale Bildungseinrichtungen und Arbeitsvermittlungen können Details zur Förderausschreibung und zur Strategie einsehen. Für Rückfragen steht das Managementteam der ESF-Arbeitsgruppe unter der Telefonnummer 0621-293 2049 oder per E-Mail ([email protected]) zur Verfügung. Weitere Informationen sind unter www.mannheim.de/esf-plus und www.esf-bw.de abrufbar.
Stadtvertreter begrüßten die Förderung als wichtiges Instrument für sozialen Fortschritt. Thorsten Riehle, Bürgermeister für Wirtschaft und Soziales, bezeichnete den ESF+ als unverzichtbar für die Gestaltung von Inklusion in Bildung und Arbeitsmarkt. Christiane Ram, Leiterin der Wirtschafts- und Strukturförderung, lobte die Rolle des Programms bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen und der Begleitung junger Menschen in die Berufsausbildung.
Die 459.410 Euro werden Initiativen finanzieren, die Hürden in Bildung und Beschäftigung abbauen. Besonders profitieren sollen benachteiligte Gruppen, darunter Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund. Die aktualisierte Strategie der Stadt stellt sicher, dass die Mittel mit den übergeordneten Zielen von Fairness und Chancengleichheit auf Mannheims Arbeitsmarkt im Einklang stehen.






