Lebenswichtige Eisrettung: Wie Freiwillige für den Ernstfall trainieren
Eberhard KuhlWie Retter für Eisoperationen trainieren - Lebenswichtige Eisrettung: Wie Freiwillige für den Ernstfall trainieren
Freiwillige haben kürzlich in einer von örtlichen Experten geleiteten Übung Notfalltechniken zur Eisrettung trainiert. Zu den Übungen gehörte der Einsatz von Spezialausrüstung wie Eisschlitten und Schlauchbooten. Die Teilnehmer betonten zudem die Bedeutung von Sicherheitsvorkehrungen bei Einsätzen auf dem Eis.
Während der Schulung trugen die Retter wasserdichte, isolierte Überlebensanzüge, um sich vor den eisigen Bedingungen zu schützen. Hugo Hirling, einer der Ausbilder, warnte davor, dass die Eisdicke unberechenbar sein könne und Einsatzkräfte dadurch in Gefahr geraten, einzubrechen. Er riet den Teams, unnötige Risiken zu vermeiden und sich auf die richtige Ausrüstung zu verlassen.
Rebecca Selbach empfahl, dass das Eis auf Seen mindestens 15 Zentimeter und auf fließendem Gewässer mindestens 20 Zentimeter dick sein sollte, bevor ein Rettungsversuch unternommen wird. Sie erklärte, dass dünnere Schichten unter dem Gewicht einbrechen könnten und damit sowohl Opfer als auch Retter gefährdet würden.
Ralf Hertle wies auf die Herausforderungen durch schlechte Sichtverhältnisse unter Wasser hin und betonte, dass Taucher auf Signalleinen angewiesen sind, um mit ihren Teams in Kontakt zu bleiben. Zudem unterstrich er die Notwendigkeit regelmäßigen Trainings in Tauch- und Seiltechniken, um die Fähigkeiten zu erhalten.
Im Rahmen der Schulung wurden auch wichtige Verhaltensregeln für Personen vermittelt, die ins Eis einbrechen. Experten rieten ihnen, ruhig zu bleiben, Kräfte zu sparen und um Hilfe zu rufen, während sie auf die Rettung warten.
Die Übung verdeutlichte, wie entscheidend Vorsicht und Vorbereitung bei Eisrettungen sind. Die Freiwilligen demonstrierten zentrale Techniken, doch die Veranstalter wiesen darauf hin, dass keine Details zu den beteiligten Teams veröffentlicht wurden. Schutzausrüstung und fundierte Ausbildung bleiben unverzichtbar für wirksame Notfalleinsätze.






