03 April 2026, 00:25

Illegale Schaf-Schlachtung in Ulm: Polizei ermittelt gegen 38-Jährigen ohne Reue

Schaf in einem eingezäunten Bereich mit einem hölzernen Zaun, umgeben von grünem Gras und Pflanzen, mit Häusern, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Illegale Schaf-Schlachtung in Ulm: Polizei ermittelt gegen 38-Jährigen ohne Reue

Die Polizei in Ulm ermittelt wegen illegaler Tier-Schlachtung, nachdem Zeugen beobachtet hatten, wie ein lebendes Schaf in eine Garage gezerrt wurde. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagabend gegen 18:45 Uhr und löste Besorgnis über Verstöße gegen das Tierschutzgesetz aus. Mittlerweile wurde ein 38-jähriger Mann als Tatverdächtiger identifiziert.

Laut Zeugenaussagen sahen Anwohner, wie mehrere Personen ein lebendes Schaf aus dem Kofferraum eines Autos zogen und es gewaltsam in eine Garage brachten. Kurz darauf soll der 38-Jährige das Tier ohne vorherige Betäubung geschlachtet haben – ein klarer Verstoß gegen deutsches Recht. Nach dem Tierschutzgesetz ist die Betäubung vor der Schlachtung zwingend vorgeschrieben; Verstöße können mit Bußgeldern von bis zu 65.000 Euro oder sogar Haftstrafen in schweren Fällen geahndet werden.

Der Verdächtige und seine 41-jährige Ehefrau sollen versucht haben, Beweise für die Schlachtung zu beseitigen. Bei der polizeilichen Vernehmung zeigte der Mann keinerlei Reue für sein Handeln. Den Ermittlungen zufolge wurde das Schaf von einem Viehhändler in Münsingen erworben, wobei unklar ist, ob dieser von der illegalen Schlachtung wusste.

Die Polizeidirektion Ulm bittet alle Personen, die Hinweise zu dem Viehhändler in Münsingen haben, sich zu melden. Zeugen können sich unter der Telefonnummer +49 731 188-3812 an die Beamten wenden, um die laufenden Ermittlungen zu unterstützen.

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Der Fall wird weiterhin untersucht, während die Polizei Beweise sammelt, um das volle Ausmaß des Verstoßes zu klären. Bei einer Verurteilung drohen dem Beschuldigten erhebliche Strafen nach dem deutschen Tierschutzrecht. Die Behörden suchen weiterhin nach öffentlichen Hinweisen, um die Herkunft des Schafs aufzuklären.

Quelle