Kunst und Literatur verbinden Bremen und Berlin in einzigartiger Ausstellung
Karl-Friedrich WielochKunst und Literatur verbinden Bremen und Berlin in einzigartiger Ausstellung
Kunst und Literatur trafen sich in der Landesvertretung Bremen in Berlin
Ein kürzlich stattgefundener Abend in der Landesvertretung Bremen in Berlin verband Literatur und bildende Kunst. Im Mittelpunkt standen eine Lesung Bremer Autor:innen sowie die Eröffnung der Ausstellung "Ein tierisch gute Idee". Staatsrätin Nancy Böhning betonte die Bedeutung des Ortes als kulturelle Brücke zwischen Bremen und der Hauptstadt.
Die Schau ist Teil des Programms "Twogether – herausragende Satzzeichen" und kann bis zum 19. Dezember 2025 besucht werden – der Eintritt ist für angemeldete Gäste kostenfrei.
Im Fokus der Veranstaltung standen die Arbeiten von drei aktuellen Stipendiat:innen des Bremer Literaturstipendiums: Will Gmehling, Sarah von Lüttichau und Jeff Hemmer. Sie präsentierten ihre kreativen Projekte und zeigten damit die Vielfalt der Bremer Kulturszene. Das von der Senatorin für Kultur geförderte Stipendium unterstützt sowohl Nachwuchs- als auch etablierte Literaturtalente.
Neben den Lesungen wurde die Ausstellung "Ein tierisch gute Idee" für das Publikum eröffnet. Gezeigt werden Werke von Anke Bäer, Valeska Scholz und Jeff Hemmer, die sich mit humorvollen und tiefgründigen Tiermotiven auseinandersetzen. Die Arbeiten laden dazu ein, über die Verbindungen zwischen Mensch und Natur nachzudenken.
Die Landesvertretung Bremen beherbergt zudem das Artist-in-Residence-Programm, das Stipendiat:innen einen Arbeitsaufenthalt in Berlin ermöglicht. Damit wird der künstlerische Austausch zwischen beiden Städten gefördert. Böhning hob hervor, wie der Ort als Plattform für kulturellen Dialog dient und die Verbindungen zwischen der Bremer Kreativszene und der deutschen Kunstlandschaft stärkt.
Die Ausstellung bleibt bis Ende 2025 zu sehen und bietet Besucher:innen die Gelegenheit, sich mit den verspielt-nachdenklichen Tiergeschichten auseinanderzusetzen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung jedoch erforderlich. Die Veranstaltung unterstrich die fortlaufende Zusammenarbeit zwischen Bremer Literat:innen und bildenden Künstler:innen, die durch öffentliche Förderung und institutionelle Partnerschaften unterstützt wird.