Karlsruher Gemeinschaftsschule gewinnt 30.000 Euro für vorbildliche Demokratiebildung
Karl-Friedrich WielochKarlsruher Gemeinschaftsschule gewinnt 30.000 Euro für vorbildliche Demokratiebildung
Die Ernst-Reuter-Gemeinschaftsschule in Karlsruhe ist mit dem Themenpreis für Demokratiebildung ausgezeichnet worden. Die Ehrung ist mit einem Preisgeld von 30.000 Euro im Rahmen des Deutschen Schulpreises 2024 verbunden. Insgesamt zehn Schulen bundesweit erhielten in diesem Jahr die Anerkennung für ihre Arbeit in der Demokratieerziehung.
Die Schule hebt sich durch ihren praxisnahen Ansatz im Unterricht über Demokratie hervor. Schülerinnen und Schüler übernehmen aktiv Verantwortung bei der Organisation von Veranstaltungen und gestalten Diskussionsprozesse mit. Verantwortungsbewusstsein, Teilhabe und Medienkompetenz prägen den schulischen Alltag.
Mit rund 370 Schülerinnen und Schülern sowie 40 Lehrkräften versteht sich die Einrichtung als eine "Schule für alle". Vielfalt und Inklusion stehen im Mittelpunkt ihres Leitbilds. Die Jury lobte besonders, dass Demokratie hier nicht nur theoretisch vermittelt, sondern im schulischen Miteinander gelebt wird.
Baden-Württembergs Kultusministerin Theresa Schopper gratulierte der Schule persönlich. Sie betonte, wie erfolgreich es gelinge, Respekt, Mitgestaltung und Verantwortungsgefühl unter den Jugendlichen zu fördern.
Das Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro soll die weitere Arbeit der Schule im Bereich der Demokratiebildung unterstützen. Ihr Modell, Teilhabe in den Lernalltag zu integrieren, gilt als vorbildlich. Die Auszeichnung unterstreicht, wie praktisches Engagement demokratische Werte in Schulen stärken kann.