Iveco übernimmt Nikolas Elektro-Lkw-Sparte in Ulm und gründet EVCO
Iveco übernimmt Nikolas Elektro-Lkw-Joint-Venture in Ulm vollständig
Iveco hat die Übernahme des gemeinsamen Elektro-Lkw-Unternehmens von Nikola in Ulm, Deutschland, abgeschlossen. Der Deal im Wert von 35 Millionen US-Dollar plus 20 Millionen Nikola-Aktien verschafft Iveco die volle und dauerhafte Kontrolle über das Geschäft. Die neu erworbene Einheit firmiert künftig unter dem Namen EVCO und verzichtet damit vollständig auf Bezugnahmen zu Nikola.
Die Transaktion folgt den am 9. Mai 2023 bekannt gegebenen Vereinbarungen. Demnach hat Iveco die alleinige Eigentümerschaft an dem in Deutschland ansässigen Joint-Venture erlangt, das sich auf batterieelektrische (BEV) und wasserstoffbetankte Brennstoffzellen-Lkw (FCEV) spezialisiert. Die in EVCO umbenannte Sparte markiert einen klaren Bruch mit der bisherigen Markenidentität.
Nikola hingegen verlagert seinen Fokus auf den Schwerlastverkehr in den USA. Das Unternehmen hatte den Batteriehersteller Romeo Power erst vor weniger als einem Jahr übernommen, kündigte jedoch im Mai 2023 an, einen Verkauf des Geschäfts zu prüfen. Im Rahmen von Nikolas umfassendem Restrukturierungsplan läuft nun die Liquidation der Romeo-Power-Vermögenswerte an.
Mit dem Deal übernimmt Iveco die vollständige Kontrolle über die Ulmer Elektro-Lkw-Produktion. Nikola hält keine Anteile mehr an der in EVCO umbenannten Sparte, setzt jedoch seine strategische Neuausrichtung auf den US-Markt fort. Die Abwicklung der Romeo-Power-Assets deutet auf weitere Veränderungen für das Unternehmen hin.






