23 March 2026, 22:27

Hoffmeister-Kraut fordert faire Chancen für KMU bei Bundeswehr-Aufträgen

Ein detailliertes historisches Plakat der ersten Grafschaft Tirol-Karte, das geografische Merkmale wie Flüsse, Berge und Städte zeigt und von erklärendem Text begleitet wird.

Hoffmeister-Kraut fordert faire Chancen für KMU bei Bundeswehr-Aufträgen

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut fordert Reformen im Beschaffungswesen der Bundeswehr

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus in Baden-Württemberg, hat Reformen im Beschaffungswesen der Bundeswehr angemahnt. Sie betonte die Notwendigkeit fairer Wettbewerbsbedingungen und vereinfachter Verfahren, um kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Start-ups die Teilnahme an Rüstungsaufträgen zu erleichtern.

Der Vorstoß erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der Bundesrat einen Antrag unterstützt, der trotz geplanter Ausnahmen in einem neuen Gesetzentwurf den fairen Wettbewerb sichern soll.

Kritik übte Hoffmeister-Kraut am Entwurf des Gesetzes zur Beschleunigung von Planung und Beschaffung für die Bundeswehr (BwPBBG). Das Vorhaben sieht weitreichende Ausnahmen von den geltenden Vergaberegeln vor und erweitert die Möglichkeiten der Direktvergabe. Die Ministerin warnte, dass solche Maßnahmen KMU, Start-ups und neue Marktteilnehmer benachteiligen könnten.

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Sie argumentierte, dass Ausnahmen keine dauerhafte Lösung für langsame und überbürokratisierte Prozesse sein dürften. Stattdessen plädierte sie für den Abbau unnötiger Vorschriften und bürokratischer Hürden, um die Beschaffung zu beschleunigen. Ihr Fokus liegt darauf, dass auch kleinere Unternehmen fair konkurrieren und zur Deckung des wachsenden Bedarfs der Streitkräfte beitragen können.

Die Ministerin unterstrich zudem, wie wichtig es sei, Reformen aus der Perspektive der Wirtschaft zu betrachten. Durch weniger Bürokratie und vereinfachte Abläufe könnten insbesondere KMU profitieren. Der Bundesrat hat inzwischen einen von ihr initiierten Antrag angenommen, der den fairen Wettbewerb bei Beschaffungsprojekten bewahren soll.

Die vorgeschlagenen Änderungen zielen darauf ab, Tempo und Fairness in der Rüstungsbeschaffung in Einklang zu bringen. Hoffmeister-Krauts Forderungen konzentrieren sich darauf, kleineren Unternehmen den Zugang zu erleichtern, ohne sich zu stark auf Ausnahmeregelungen zu stützen. Die Unterstützung des Bundesrats für ihren Antrag unterstreicht das Bestreben nach einem inklusiveren und effizienteren System.

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