28 March 2026, 18:25

Grünfutter sammeln: Was Haustierbesitzer über Feldzugang und Erlaubnis wissen müssen

Ein Kaninchen sitzt im Dreck neben einer Pflanze mit einem Zaun im Hintergrund.

Grünfutter sammeln: Was Haustierbesitzer über Feldzugang und Erlaubnis wissen müssen

Viele Haustierbesitzer suchen nach frischem Grünfutter, um ihre Tiere auf natürliche Weise zu ernähren. Doch das Sammeln von Pflanzen auf landwirtschaftlichen Wiesen kann rechtliche und praktische Probleme mit sich bringen. Die Vorschriften unterscheiden sich je nach Bundesland, und Landwirte haben oft mit Schäden durch rücksichtsloses Pflücken zu kämpfen.

In den meisten deutschen Bundesländern ist das Betreten von Ackerflächen und Wiesen grundsätzlich nicht erlaubt. Manche Regionen verbieten den Zutritt während der Wachstumsphase, um die Ernte zu schützen, andere untersagen das Betreten von Farmland komplett. Selbst wenn der Zugang gestattet ist, bedeutet das nicht automatisch, dass auch das Sammeln von Wildpflanzen erlaubt ist.

Beim Suchen nach Futterpflanzen können durch das Betreten der Felder erhebliche Schäden an den Kulturen der Landwirte entstehen. Selbst kleine Beschädigungen führen häufig zu Streitigkeiten. Die meisten Grundbesitzer zeigen sich jedoch kulant, wenn sie vorher um Erlaubnis gefragt werden und die Pflanzen schonend geerntet werden.

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Das Betretungsrecht auf landwirtschaftlichen Flächen kann eingeschränkt werden, um Schäden zu vermeiden. Klare Regelungen zum Sammeln von Kräutern oder Pflanzen für Haustiere gibt es jedoch nicht immer. Für weitere Informationen kann der Artikel "Gefragt: Was dürfen Wanderer und Sportler auf dem Feld?" hilfreich sein.

Die Fütterung von Haustieren mit frischem Grün bleibt zwar weit verbreitet, doch gelten hier rechtliche Einschränkungen. Es ist ratsam, sich vorab über lokale Bestimmungen zu informieren und die Erlaubnis der Landwirte einzuholen, bevor Pflanzen gesammelt werden. So lassen sich Konflikte vermeiden und die Existenzgrundlage der Bauern schützen.

Quelle