01 May 2026, 22:24

Grünen-Politiker warnt vor alarmierendem Anstieg des Antisemitismus in Deutschland

Gruppe von Menschen mit einem Banner "Öffnet die Grenzen, rettet Leben, kämpft gegen Faschismus" vor einem Gebäude mit Glasfenstern und einem Pfahl, mit einem Fahrrad und einer Tasche auf der Straße.

Grünen-Politiker warnt vor alarmierendem Anstieg des Antisemitismus in Deutschland

Ein führender Politiker der Grünen hat vor einem Anstieg des Antisemitismus in Deutschland nach dem Hamas-Angriff auf Israel gewarnt. Konstantin von Notz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, bezeichnete die Zunahme von Hass und Gewalt gegen jüdische Gemeinschaften als inakzeptabel. Seine Äußerungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem mehr als zwei Drittel der jüdischen Gruppen angeben, sich im Land weniger sicher zu fühlen.

Von Notz verurteilte die wachsende Feindseligkeit, der jüdische Menschen in Deutschland ausgesetzt sind. Es sei widerlich, dass Angriffe und Drohungen gegen sie zugenommen hätten, betonte der Politiker. Er machte deutlich, dass keine Regierungsmaßnahmen – auch nicht die Israels – jemals Antisemitismus rechtfertigen könnten.

Der stellvertretende Grünen-Fraktionschef kritisierte zudem jene, die Kritik an Netanjahus Politik als Vorwand für Hass nutzen. Er argumentierte, die deutsche Gesellschaft müsse sich entschlossen gegen Antisemitismus in all seinen Formen stellen. Seiner Ansicht nach seien rechtliche Schritte und öffentlicher Wille unverzichtbar, um jüdisches Leben zu schützen.

Seine Aussagen folgen auf eine Umfrage, laut der über 66 Prozent der jüdischen Gemeinschaften Deutschland mittlerweile als weniger sicheren Ort wahrnehmen. Dieser Wandel in der Wahrnehmung wird mit den Folgen des Hamas-Angriffs auf Israel vom 7. Oktober in Verbindung gebracht.

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Von Notz’ Forderung nach entschlossenerem Handeln spiegelt die breiteren Sorgen über Antisemitismus in Deutschland wider. Jüdische Organisationen verzeichnen seit dem Hamas-Angriff einen deutlichen Anstieg von Vorfällen. Der Politiker besteht darauf, dass die Bekämpfung von Hass für Behörden und Öffentlichkeit weiterhin absolute Priorität haben müsse.

Quelle