Grenzüberschreitendes Projekt H2Start fördert Wasserstoffwirtschaft mit 120.000 Euro
Svenja HeringGrenzüberschreitendes Projekt H2Start fördert Wasserstoffwirtschaft mit 120.000 Euro
Ein neues grenzüberschreitendes Projekt soll die Wasserstoffwirtschaft in der Region stärken, in der Deutschland, Frankreich und die Schweiz aufeinandertreffen. Unter dem Namen H2Start unterstützt die Initiative lokale Unternehmen dabei, Wasserstofftechnologien in ihre Betriebsabläufe zu integrieren. Die Förderung in Höhe von 120.000 Euro wurde am 22. Juli 2025 offiziell bestätigt.
Das Projekt H2Start konzentriert sich auf den Aufbau von Fachwissen in den Bereichen Wasserstofferzeugung, -speicherung, -logistik und -nutzung. Teilnehmende Unternehmen erhalten Schulungen durch Workshops, den Austausch bewährter Verfahren und grenzüberschreitende Wissensvermittlung. Ziel ist es, stärkere Netzwerke entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette zu schaffen.
Zwei zentrale Organisationen, die 3H2-Wasserstoffinitiative und H2Saar, begleiten das Vorhaben. Sie unterstützen Unternehmen beim Einstieg in den Wasserstoffsektor. Darüber hinaus soll die Initiative neue wirtschaftliche Chancen eröffnen, indem sie Firmen in der trinationalen Region vernetzt.
Gefördert von der Europäischen Union und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, ist H2Start Teil eines übergeordneten Landesprogramms. Insgesamt erhalten 13 Projekte in der Region Unterstützung, um wirtschaftliche Cluster und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu stärken.
Mit den 120.000 Euro Fördergeldern wird H2Start Maßnahmen umsetzen, um die regionale Wasserstoffwirtschaft voranzubringen. Die beteiligten Unternehmen erwerben praxisnahes Wissen, um Wasserstoff in ihre Energie- und Produktionssysteme zu integrieren. Bei Erfolg könnte das Projekt zu erweiterten Wertschöpfungsketten und einer engeren Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen im Grenzgebiet führen.






