Göppingen reformiert städtische Unternehmen – Effizienz ohne Jobverluste
Karl-Friedrich WielochGöppingen reformiert städtische Unternehmen – Effizienz ohne Jobverluste
Der Gemeinderat von Göppingen hat eine umfassende Reform der städtischen Unternehmen beschlossen. Die Neuerungen sollen die Abläufe effizienter gestalten, ohne dass Mitarbeiter ihre aktuellen Positionen verlieren. Die neue Struktur tritt im Januar 2027 in Kraft.
Die Umstrukturierung ist Teil des städtischen Programms NewOrg 2024, das die Modernisierung der lokalen Verwaltung zum Ziel hat. Noch in diesem Jahr werden mehrere zentrale Änderungen umgesetzt.
Die Baulandentwicklung Göppingen (BEG) wird geschlossen; ihre Aufgaben übernimmt künftig das städtische Bauamt. Die Stadtentwässerung Göppingen (SEG) geht in den Stadtwerken Göppingen (SWG) auf, die zudem die Parkraumbewirtschaftung als eigenständigen Bereich übernehmen. Die Wohnbau Göppingen GmbH und die Business-Park Göppingen GmbH werden künftig enger bei Wohn- und Gewerbeprojekten zusammenarbeiten.
Die Stadthalle bleibt weiterhin in direkter städtischer Trägerschaft. Laut Angaben der Verwaltung werden durch die Reform mittelfristig jährlich mehrere hunderttausend Euro eingespart.
Von der Neuordnung sind mehrere kommunale Betriebe betroffen, doch die Arbeitsplätze aller Beschäftigten bleiben gesichert. Göppingen, eine Stadt mit knapp 60.000 Einwohnern, erwartet durch die Maßnahmen eine Steigerung der Effizienz – ohne Personalabbau. Der vollständige Übergang in die neue Struktur wird mit der Einführung des Systems zu Beginn des Jahres 2027 abgeschlossen sein.






