Gifhorns Polizei startet Großkontrolle für mehr Sicherheit von Radfahrern und E-Scootern
Karl-Friedrich WielochGifhorns Polizei startet Großkontrolle für mehr Sicherheit von Radfahrern und E-Scootern
Polizeiinspektion Gifhorn führt Sicherheitsaktion für Radfahrer und E-Scooter-Nutzer durch
Am Dienstag, dem 10. Juni 2025, startete die Polizeiinspektion Gifhorn eine Sicherheitskampagne, um Unfälle unter Radfahrern und Nutzern von E-Scootern zu verringern. Bei dem Einsatz waren über 40 Beamte im Einsatz, die fast 100 Radfahrer zu Fragen der Verkehrssicherheit ansprachen. Ein besonderer Fokus lag auf älteren Fahrradfahrern, die ein höheres Risiko in Verkehrsunfällen tragen.
Anlass für die Aktion waren Daten, die zeigten, dass Radfahrer über 55 Jahre im Landkreis Gifhorn häufiger in Unfälle verwickelt sind als andere Altersgruppen. Die Beamten überprüften die Ausstattung der Räder, wiesen auf Verkehrsvorschriften hin und betonten die Bedeutung des Helmragtens. Fast 50 E-Scooter-Fahrer erhielten ebenfalls Hinweise zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr und zu den gesetzlichen Anforderungen.
Besonders E-Bikes, vor allem die schnelleren Pedelecs, erleben einen Popularitätsschub – was gleichzeitig Bedenken hinsichtlich der Sicherheit älterer Radfahrer aufwirft. Um dem entgegenzuwirken, organisierte die Verkehrswacht des Landkreises Gifhorn eine Präventionsveranstaltung speziell für Senioren. Dabei wurden praktische Tipps für sicheres Fahren vermittelt und rechtliche Fragen zu den Radverkehrsregeln beantwortet.
Die Polizei wies darauf hin, dass Helme das Risiko schwerer Verletzungen deutlich verringern. Sie rief alle Radfahrer – unabhängig vom Alter – dazu auf, die Verkehrsregeln einzuhalten und aufmerksam im Straßenverkehr unterwegs zu sein.
Ziel der Aktion war es, durch Aufklärung und die Durchsetzung von Sicherheitsmaßnahmen die Unfallzahlen zu senken. Die Beamten gingen direkt auf Radfahrer und E-Scooter-Nutzer zu, gaben Ratschläge und überprüften die Einhaltung der Verkehrsregeln. Weitere Initiativen könnten folgen, um gefährdete Verkehrsteilnehmer im Landkreis besser zu schützen.






