Freiburgs alte Dieselbusse für Kiew: Hilfsaktion oder Steuergeldverschwendung?
Svenja HeringFreiburg spendet alte Dieselbusse an Kiew und gerät in die Kritik - Freiburgs alte Dieselbusse für Kiew: Hilfsaktion oder Steuergeldverschwendung?
Freiburg spendet alte Dieselbusse an Kiew – und erntet Kritik
Freiburg spendet alte Dieselbusse an Kiew – und erntet Kritik
- Dezember 2025, 17:13 Uhr
Freiburg hat der ukrainischen Hauptstadt Kiew zehn ausgemusterte Dieselbusse gespendet – und damit eine Welle der Kritik in den sozialen Medien ausgelöst. Die Fahrzeuge, jeweils rund 20 Jahre alt und mit fast einer Million Kilometer auf dem Tacho, sollten den öffentlichen Nahverkehr in der von Krieg gezeichneten Stadt unterstützen. Doch der Schritt stößt auf massive Vorwürfe: Nutzer werfen der Stadt vor, Steuergelder zu verschwenden.
Auslöser der Debatte war ein Bericht der Badischen Zeitung. Vor allem auf Instagram häufen sich Kommentare, in denen Freiburg Verschwendung, Betrug oder sogar Untreue unterstellt wird. Die zuständige Verkehrsbehörde räumte zwar die Kritik ein, verurteilte aber gleichzeitig den Ton vieler Äußerungen als respektlos und beleidigend.
Trotz des digitalen Aufschreis hält Freiburg an der Spende fest. Die Busse, einst Rückgrat des städtischen Fuhrparks, sollen nun in der Ukraine weitergenutzt werden. Gleichzeitig beobachten die Verantwortlichen die Entwicklung genau – auch mit Blick auf mögliche künstliche Verstärkung der Kritik durch gezielte Kampagnen.






