30 April 2026, 22:22

Evangeline Lilly greift Disney nach Marvel-Entlassungen scharf an

Eingang zu Universal Studios Hollywood mit einem Bogen mit Text, einer Statue, Menschen, Bäumen, Gebäuden, einem Fahnenmast mit einer Fahne.

Evangeline Lilly greift Disney nach Marvel-Entlassungen scharf an

Evangeline Lilly, bekannt durch ihre Rolle als Hope van Dyne/Wasp in den Marvel-Filmen, hat Disney öffentlich für die jüngsten Entlassungen bei Marvel Studios kritisiert. Die Schauspielerin nutzte die sozialen Medien, um die Entscheidung des Konzerns scharf zu verurteilen und prangerte dabei die Behandlung der Künstler an, die maßgeblich zum Erfolg der Filmreihe beigetragen haben.

In einem deutlich formulierten Beitrag richtete Lilly ihre Wut direkt gegen Disney. Sie warf dem Unternehmen vor, genau die Menschen im Stich zu lassen, die dessen Ruf mitaufgebaut hätten, und schrieb: "SCHÄMT EUCH, dass ihr den Menschen den Rücken kehrt, die euch die Macht verschafft haben, mit der ihr sie nun wegwerft." Ihre Botschaft enthielt zudem eine direkte Markierung des offiziellen Disney-Accounts.

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Von den Entlassungen waren rund 1.000 Mitarbeiter bei Marvel Studios betroffen. Lilly würdigte die betroffenen Künstler als "die Magier", die "die goldenen Zeiten von Marvel" geschaffen hätten. Zudem äußerte sie Bedenken hinsichtlich der zunehmenden Nutzung von KI-generierter Kunst in der Branche und stellte deren Rechtmäßigkeit sowie die langfristigen Folgen für kreative Berufsgruppen infrage.

Lilly begnügt sich jedoch nicht mit Kritik – sie fordert konkrete Schritte. Die Schauspielerin rief kalifornische Politiker auf, einzugreifen und das Problem zu lösen, ohne jedoch näher zu spezifizieren, welche Maßnahmen sie sich genau vorstellt.

Ihre öffentliche Haltung unterstreicht die wachsenden Spannungen zwischen den großen Studios und den Künstlern, die für sie arbeiten. Die Entlassungswelle hat in der Branche viele verunsichert, besonders angesichts des rasanten Fortschritts der KI-Technologie. Lillys Äußerungen reiht sich damit in eine breitere Debatte über faire Arbeitsbedingungen und die Zukunft kreativer Tätigkeiten in Hollywood ein.

Quelle