19 April 2026, 12:21

Erfurt und Ex-Mitarbeiter Guy Montavon verhandeln über sechsstelligen Vergleich

Schwarz-weisses Foto des Theaters in Salt Lake City mit einem zentralen Gebäude, umgeben von Bäumen und Hügeln, und Text unten.

Erfurt und Ex-Mitarbeiter Guy Montavon verhandeln über sechsstelligen Vergleich

In dem langjährigen Rechtsstreit zwischen der Stadt Erfurt und dem ehemaligen Mitarbeiter Guy Montavon zeichnet sich eine mögliche außergerichtliche Einigung ab. Im Mittelpunkt des Falls steht seine Entlassung vor mehr als zwei Jahren, die die Stadt später mit finanziellen Verfehlungen begründete. Seit den Schlichtungsgesprächen Mitte März haben die Verhandlungen Fortschritte gemacht, doch ein endgültiger Vergleich steht noch nicht fest.

Montavon war vor über zwei Jahren fristlos entlassen worden. Anfangs lauteten die Vorwürfe auf Machtmissbrauch und sexuelles Fehlverhalten, die jedoch nie gerichtlich bewiesen wurden. Später verlegte sich die Stadt auf die Begründung finanzieller Vergehen.

Beide Seiten haben über eine Einigung im mittleren sechsstelligen Bereich verhandelt, die vor allem ausstehende Gehaltszahlungen abdecken soll. Laut den vorgeschlagenen Bedingungen würde Montavon seine Klage auf Wiedereinstellung fallen lassen. Allerdings stockten die Verhandlungen, als er nach einer scheinbar fast erreichten Einigung eine zusätzliche Forderung stellte.

Oberbürgermeister Andreas Horn informierte vergangenen Donnerstag den Ältestenrat des Stadtrats über den Stand der Dinge. Falls der Vergleich gebilligt wird, könnte er im Mai finalisiert werden. Scheitern die Gespräche, wird der Fall im September vor dem Erfurter Arbeitsgericht weiterverhandelt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die vorgeschlagene Einigung würde einen seit Montavons Entlassung schwelenden Konflikt beenden. Bei Annahme würde sie weitere Gerichtsverfahren vermeiden und eine finanzielle Entschädigung vorsehen. Eine Entscheidung wird in den kommenden Wochen erwartet.

Quelle