Shirt Maker Olymp erwirbt Markenrechte von Eterna - Das Ende einer Ära: Eterna schließt nach 163 Jahren für immer
Eterna, traditioneller deutscher Hemdenhersteller, stellt nach 163 Jahren den Betrieb ein
Der langjährige deutsche Hemdenproduzent Eterna wird diesen Sommer seine Tore für immer schließen – nach 163 Jahren Unternehmensgeschichte. Das Unternehmen, einst ein schwerer Konkurrent im Premium-Hemdenmarkt, meldete Ende 2025 Insolvenz an und fand keinen Käufer, der den Betrieb hätte fortführen können. Die Schließung markiert das Ende einer Ära für eine Marke, die Büromitarbeiter und Führungskräfte im ganzen Land einkleidete.
Gegründet wurde Eterna 1863 als Textilwerkstatt in Wien, bevor der Firmensitz 1927 nach Passau verlegt wurde. In seiner Blütezeit beschäftigte das Unternehmen rund 400 Mitarbeiter und spezialisierte sich auf hochwertige Business-Hemden. Jahrzehntelang lieferte es sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Konkurrenten wie Olymp und Seidensticker um die Vorherrschaft auf dem deutschen Hemdenmarkt.
Finanzielle Schwierigkeiten belasteten Eterna jedoch seit Jahren, sodass bereits 2021 ein Restrukturierungsversuch unternommen wurde. Trotz dieser Bemühungen beantragte das Unternehmen im Dezember 2025 die Eigenverwaltung in der Insolvenz. Da sich kein Investor fand, der das Unternehmen retten wollte, stimmte der Gläubigerausschuss der Schließung und dem Verkauf des Markennamens zu.
Olymp, einer der führenden Anbieter im Premium-Hemdensegment, hat nun sämtliche Rechte an der Marke Eterna erworben. Obwohl der Kaufpreis nicht bekannt gegeben wurde, plant Olymp, die Marke für ihre treuen Kunden und Handelspartner wiederzubeleben. Damit bleibt das Erbe von Eterna erhalten – wenn auch unter neuer Führung.
Mit der Schließung endet eine 163-jährige Tradition; die Produktion wird diesen Sommer endgültig eingestellt. Die Markenrechte gehören nun Olymp, das beabsichtigt, Eterna-Hemden wieder auf den Markt zu bringen. Die Entscheidung bewahrt einen bekannten Namen der deutschen Business-Mode – doch die Zukunft der Marke nimmt nun eine neue Richtung.