"Clear" kehrt 2023 zurück – mit Julia Ruhs nur beim BR
Die Diskussionssendung Clear kehrt 2023 mit neuen Folgen zurück. Während der Bayerische Rundfunk (BR) Julia Ruhs weiterhin als Moderatorin behält, hat der Norddeutsche Rundfunk (NDR) beschlossen, sie zu ersetzen. Die Sendung stößt auf große Zuschauerzustimmung – 63 Prozent bewerten sie in Umfragen als sehr gut.
Die Pilotfolgen von Clear erhielten positives Feedback, sowohl inhaltlich als auch in der Präsentation. Das Format überzeugt mit seinem Umgang mit kontroversen Themen und trifft damit den Nerv der Zuschauer. Besonders gelobt wurde die offene Auseinandersetzung mit gesellschaftlich spaltenden Fragen.
Der BR bestätigte, dass Ruhs weiterhin die Moderation der eigenen Ausgaben übernehmen wird. Der Sender betonte, wie sehr man an ihrem authentischen Stil festhalte. Die Entscheidung des NDR, Ruhs nicht weiter zu beschäftigen, hat diese hingegen enttäuscht und überrascht.
Der NDR sucht nun nach einer neuen Moderatorin oder einem neuen Moderator für seine Folgen. Parallel dazu wird es auch personelle Veränderungen in der Redaktion und bei der Programmverantwortung geben, falls die Sendung dort fortgeführt wird. Öffentliche Daten zum Vergleich der Einschaltquoten von Clear mit anderen ARD-Diskussionsformaten der vergangenen fünf Jahre liegen nicht vor.
In der kommenden Staffel wird Clear weiterhin polarisierende Themen aufgreifen. Während die BR-Folgen unter Ruhs' Leitung bleiben, bereitet sich der NDR auf ein neues Team und eine neue Moderation vor. Die Zukunft der Sendung hängt davon ab, wie sich diese Veränderungen auf ihre Ausrichtung auswirken.






