01 May 2026, 22:24

Betrugsrecht.de: Verdächtige Plattform lockt Betrugsopfer in neue Falle

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen zeigt, die Familien monatlich Hunderte von Dollar kosten können.

Betrugsrecht.de: Verdächtige Plattform lockt Betrugsopfer in neue Falle

Betrugsrecht.de: Zweifelhafte Plattform verspricht Rückerstattung nach Betrug – doch selbst verdächtig

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Die Website betrugsrecht.de gibt vor, Opfern von Finanzbetrug zu helfen, ihr verlorenes Geld zurückzuerlangen. Doch mehrere Warnsignale deuten darauf hin, dass es sich bei dem Angebot selbst um einen Schwindel handeln könnte. Untersuchungen zeigen: Unter der auf der Seite angegebenen Adresse ist keine seriöse Kanzlei ansässig.

Die Domain präsentiert sich als juristischer Dienstleister, der sich auf Anlagebetrug, Krypto-Scams und andere Finanzverbrechen spezialisiert hat. Versprochen werden eine kostenlose Fallprüfung, die Nachverfolgung von Geldern und deren Rückholung – angeblich erst gegen Honorar im Erfolgsfall. Doch an der genannten Adresse haben zwar mehrere Unternehmen ihren Sitz, eine Kanzlei mit diesem Namen ist dort jedoch nicht zu finden.

Der angebliche Gründer, Dr. Thomas Weber, taucht im offiziellen deutschen Anwaltsverzeichnis unter der angegebenen Adresse nicht auf. Zudem stammen die Fotos der „Mitarbeiter“ von einer KI – ein weiteres Indiz für mangelnde Seriosität. Die Besitzverhältnisse der Domain sind verschleiert, was für ein legitimes Unternehmen ungewöhnlich ist.

Betroffene berichten, sie seien angewiesen worden, bei Kraken ein neues Krypto-Konto zu eröffnen und mindestens 0,1 Bitcoin (etwa 6.000 Euro) einzuzahlen, um eine Rückbuchung einzuleiten. Auffällig ist auch, dass die Domain erst spät im Dezember 2025 verlängert wurde – ein Zeitpunkt, den Experten als verdächtig einstufen. Die Wiederbeschaffung gestohlener Krypto-Vermögen gilt ohnehin als extrem schwierig, was solche Versprechen von vornherein unglaubwürdig macht.

Die Behauptungen der Website über juristische Expertise und Gelderrückholung lassen sich nicht verifizieren. Weder eine eingetragene Kanzlei noch echte Mitarbeiter oder transparente Eigentumsverhältnisse stützen das Angebot. Behörden warnen: Wer sich auf solche Dienste einlässt, riskiert, noch mehr Geld zu verlieren.

Quelle