Bernhard Löffler erhält Bundesverdienstkreuz für lebenslanges Engagement gegen Hass und für Gerechtigkeit
Karl-Friedrich WielochBernhard Löffler erhält Bundesverdienstkreuz für lebenslanges Engagement gegen Hass und für Gerechtigkeit
Bernhard Löffler ist mit dem Bundesverdienstkreuz, der höchsten Auszeichnung Deutschlands, für sein jahrzehntelanges öffentliches Engagement geehrt worden. Die Auszeichnung würdigt seinen lebenslangen Einsatz gegen Rechtsextremismus, seine Unterstützung für junge Menschen und sein Eintreten für faire Arbeitsbedingungen. Innenminister Thomas Strobl überreichte die Ehrung im Auftrag des Bundespräsidenten bei einer Feierstunde in Heilbronn am 25. März 2026.
Löfflers ehrenamtliche Tätigkeit begann 1968, als er sich erstmals in Jugendorganisationen engagierte. Im Laufe der Jahre übernahm er Verantwortung als Jugendgruppenleiter und setzte sich für die internationale Verständigung ein. Sein Wirken erstreckte sich auch auf die Unterstützung von Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen, wobei er sich für bessere Integration und gerechtere Arbeitsbedingungen einsetzte.
Bei der Verleihung hob der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl Löfflers selbstloses Engagement hervor. Strobl bezeichnete sein Wirken als vorbildlich für das Gemeinwohl. Auch Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel würdigte in seiner Rede, wie unverzichtbar Persönlichkeiten wie Löffler für die Bewahrung demokratischer Werte und den gesellschaftlichen Zusammenhalt seien.
Löfflers Kampf gegen Rechtsextremismus prägt seit jeher sein gesellschaftspolitisches Engagement. Besonders gewürdigt wurde bei der Veranstaltung sein beharrliches Wirken in diesem Bereich – oft verbunden mit persönlichen Opfern. Das Bundesverdienstkreuz wird an Personen verliehen, deren Verdienste der Gesellschaft in herausragender Weise zugutekommen. Löfflers langjähriges Engagement entspricht dieser Auszeichnung in besonderem Maße.
Die Feier in Heilbronn stand im Zeichen der offiziellen Anerkennung für Löfflers Wirken über fast sechs Jahrzehnte. Seine Arbeit in der Jugendarbeit, für Arbeitnehmerrechte und gegen Extremismus hat bleibende Spuren in der Gesellschaft hinterlassen. Die Auszeichnung unterstreicht die Bedeutung nachhaltigen ehrenamtlichen Engagements für ein starkes Gemeinwesen.






