16 April 2026, 00:27

Berliner Gericht startet ab April mit digitalen Klagen und Video-Verhandlungen

Deckblatt eines alten Buches mit dem Titel "Berichte über ausgewählte Fälle in den Westminster-Hallen, auch die Meinung von John Lord Fortescue" mit einer offenen Seite, die schwarzen Text zeigt.

Berliner Gericht startet ab April mit digitalen Klagen und Video-Verhandlungen

Ab 15. April führt das Amtsgericht Schönefeld in Berlin vollständig digitale Klagen ein. Das Pilotprojekt, das auf Initiative von Justizsenatorin Felor Badenberg entstanden ist, soll Zivilverfahren beschleunigen. Zudem werden Video-Verhandlungen in bestimmten Fällen ausgeweitet.

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Das neue System ermöglicht es, Streitigkeiten mit einem Streitwert von bis zu 10.000 Euro komplett online zu bearbeiten. Digitale Werkzeuge erlauben es den Parteien, Klagen einzureichen, Dokumente auszutauschen und mit dem Gericht zu kommunizieren – ganz ohne persönliche Vorsprache. Ziel ist es, juristische Abläufe effizienter und zugänglicher zu gestalten.

Auch Video-Verhandlungen werden künftig eine größere Rolle in Zivilsachen spielen. Die Neuerung ist Teil einer umfassenden Modernisierungsoffensive der Berliner Justiz. Die Verantwortlichen erhoffen sich durch das Pilotprojekt kürzere Bearbeitungszeiten und einen vereinfachten Zugang zum Recht.

Das Projekt markiert einen Schritt hin zur vollständigen Digitalisierung von Klagverfahren in Berlin. Bei Erfolg könnte es als Vorbild für andere Gerichte in der Region dienen. Die ersten Fälle nach dem neuen System starten am 15. April.

Quelle