22 March 2026, 18:21

Baden-Württemberg rettet US-Forschende mit neuem Stipendienprogramm für 2026

Logo des Global Equality Fund mit einer Weltkugel und dem Text "Global Equality Fund" in weißer, fetter, serifenloser Schrift auf blauem Hintergrund, umgeben von einem weißen Ring mit hellblauer Umrandung.

Baden-Württemberg rettet US-Forschende mit neuem Stipendienprogramm für 2026

Baden-Württemberg hat ein neues Programm aufgelegt, um internationale Forscherinnen und Forscher zu unterstützen, die in den USA mit Einschränkungen konfrontiert sind. Die Initiative wird bis zu 14 Postdoktorandinnen und Postdoktoranden für zwei Jahre an führenden Instituten in Freiburg, Konstanz und Tübingen fördern. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten könnten bereits im Frühjahr 2026 ihre Arbeit aufnehmen.

Das Global Fellowship Program entstand im Rahmen des Förderpakets "Globale Partnerschaft in der Wissenschaft", das der Landtag im September 2025 bewilligt hatte. Den Anstoß gaben Gespräche innerhalb des deutschen Netzwerks von über 20 Institutes for Advanced Studies über die wachsenden Herausforderungen, mit denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den USA derzeit konfrontiert sind.

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Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MKW) stellt für das Vorhaben 3,6 Millionen Euro bereit. Damit werden Stellen am Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS), am Future Collegium der Universität Konstanz sowie am College of Fellows (CoF) der Universität Tübingen finanziert. Jede Geförderte und jeder Geförderte erhält für zwei Jahre Unterstützung, um ihre Forschung in Unabhängigkeit fortzuführen.

Das Programm richtet sich an Postdoktorandinnen und Postdoktoranden aller Nationalitäten, die ihre geplanten Projekte in den USA nicht mehr durchführen können. Durch die Vergabe zeitlich befristeter Stipendien soll ihnen eine stabile Arbeitsumgebung geboten werden. Ähnliche Initiativen gibt es weltweit, etwa den EU-Fonds "Wählt Europa", der über den Europäischen Forschungsrat und die Marie-Skłodowska-Curie-Stipendien in den Jahren 2025 bis 2027 insgesamt 500 Millionen Euro für Spitzenforscherinnen und -forscher bereitstellt.

Die Förderung ermöglicht es 14 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, ihre Arbeit trotz der Einschränkungen fortzusetzen. Ihre Tätigkeiten in Freiburg, Konstanz und Tübingen sollen bereits 2026 beginnen. Das Programm unterstreicht zudem die breiten Bemühungen, Forscherinnen und Forscher in Ländern mit eingeschränkter akademischer Freiheit zu unterstützen.

Quelle