20 April 2026, 14:27

Baden-Württemberg investiert 250.000 Euro in seine UNESCO-Welterbestätten

Alte detaillierte Karte von Baden-Württemberg, Deutschland, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke, die Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt.

Baden-Württemberg investiert 250.000 Euro in seine UNESCO-Welterbestätten

Baden-Württemberg stärkt Vernetzung und Schutz seiner UNESCO-Welterbestätten

Die Landesregierung Baden-Württembergs ergreift Maßnahmen, um seine UNESCO-Welterbestätten besser zu vernetzen und zu schützen. Die Regierung hat ein neues Förderprogramm auf den Weg gebracht, für das in diesem Jahr bereits 250.000 Euro für erste Projekte bereitgestellt wurden. Ziel ist es, die kulturellen Sehenswürdigkeiten zu bewahren und gleichzeitig für Besucher zugänglicher zu machen.

Aktuell zählt das Land sieben anerkannte UNESCO-Stätten, darunter das Zisterzienserkloster Maulbronn, die Klosterinsel Reichenau und die prähistorischen Höhlenmalereien der Schwäbischen Alb. In den letzten zehn Jahren hat sich ihre Zahl mehr als verdoppelt – ein Zeichen für die wachsende Wertschätzung des kulturellen Erbes der Region.

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Zwei weitere Standorte – der Stuttgarter Fernsehturm und die Heuneburg an der oberen Donau – stehen derzeit auf der vorläufigen Liste für Deutschlands nächsten UNESCO-Antrag. Bei einer erfolgreichen Aufnahme würden sie zu den bestehenden Stätten gehören, zu denen auch der Obergermanisch-Raetische Limes, die architektonischen Werke Le Corbusiers und der Kurort Baden-Baden zählen.

Das neue Förderkonzept konzentriert sich auf vier zentrale Bereiche: die Vernetzung der Stätten, den Schutz ihrer Bausubstanz, die Erhaltung ihres Zustands sowie die Verbesserung der öffentlichen Wahrnehmung. Grenzüberschreitende Initiativen sollen ihr Profil schärfen und Besuchern den Zugang erleichtern. Die Landesregierung hat bereits zugesagt, die Maßnahmen auch über das Jahr 2023 hinaus zu unterstützen.

Die Förderung soll dazu beitragen, das kulturelle und architektonische Erbe Baden-Württembergs zu bewahren. Durch die Vernetzung der Stätten und eine höhere Sichtbarkeit erhofft sich die Regierung mehr Besucher – bei gleichzeitiger Sicherung des langfristigen Erhalts. Die ersten Projekte sollen noch in diesem Haushaltsjahr starten.

Quelle