29 March 2026, 10:21

Automarkt 2026: Händler erwarten schwierige Zeiten trotz starker Marken wie Volkswagen

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Automarkt 2026: Händler erwarten schwierige Zeiten trotz starker Marken wie Volkswagen

Die aktuelle AUTOHAUS-Verkaufsstudie 2025 beleuchtet zentrale Trends und Herausforderungen auf dem deutschen Automarkt. Händler rechnen für 2026 mit einem schwierigen Jahr, geprägt von betrieblichen Hürden und sich wandelnden Kundenerwartungen, die die Branche prägen. Gleichzeitig verändern neue Strategien der großen Marken und regulatorische Anpassungen die Geschäftsmodelle der Unternehmen.

Volkswagen Nutzfahrzeuge hat seine führende Position im deutschen Nutzfahrzeugsektor weiter gefestigt. Trotz eines insgesamt rückläufigen Marktes im Jahr 2025 konnte die Marke ihren Marktanteil deutlich ausbauen und bleibt unangefochtener Spitzenreiter. Dennoch kämpfen auch die Händler unter dem Volkswagen-Dach weiterhin mit betrieblichen Herausforderungen – trotz der starken Marktpräsenz.

Hyundai hat sich für Deutschland ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis 2030 will der Konzern einen Marktanteil von vier bis fünf Prozent erreichen. Dieser Vorstoß spiegelt die branchenweiten Bemühungen wider, sich an veränderte Kundenpräferenzen und den wachsenden Wettbewerbsdruck anzupassen.

Die AUTOHAUS-Verkaufsstudie 2025 unterstreicht die Dringlichkeit für Händler, ihre digitalen Kompetenzen auszubauen. Der Erfolg im Online-Vertrieb bleibt ein entscheidender Faktor, da traditionelle Vertriebsmodelle mit dem sich wandelnden Kaufverhalten kaum noch Schritt halten. Die aktuelle Ausgabe von AUTOHAUS – erhältlich als ePaper und im digitalen Archiv – vertieft diese Themen. Leser können zudem eine Hybridausgabe nutzen, die AUTOHAUS mit asp AUTO SERVICE PRAXIS kombiniert.

Auch regulatorisch zeichnen sich Veränderungen ab: Behörden könnten künftig Unterlassungsverfügungen bei klaren Verstößen gegen Compliance-Vorgaben erlassen und damit die Aufsicht in der Branche verschärfen. Zudem wollen Autobanken 2026 ihre Kundenbindungsprogramme ausbauen, mit Fokus auf Leasing, Fahrzeug-Zweitverwertung und E-Mobilitätslösungen.

In Baden-Württemberg übernimmt der Landesverband des Kraftfahrzeuggewerbes eine Vorreiterrolle, indem er die Anliegen von Händlern und Werkstätten in die regionale Politik einbringt. Damit sollen branchenspezifische Probleme auf Entscheidungsebene angegangen werden.

Der Automarkt 2026 wird von Händlern und Herstellern gleichermaßen mehr Anpassungsfähigkeit verlangen. Angesichts von Digitalisierung, regulatorischen Änderungen und Wettbewerbsdruck müssen Unternehmen ihre Strategien verfeinern, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die aktuellen Erkenntnisse aus AUTOHAUS bieten eine Orientierungshilfe für die anstehenden Veränderungen im kommenden Jahr.

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