30 April 2026, 02:23

Aiwanger fordert CSU-Kooperation gegen den "Linksruck" in der Politik

Eine Karte von Deutschland aus dem 19. Jahrhundert, die die politischen Teilungen des Landes zeigt, auf altem Papier gedruckt mit Text oben und unten.

Aiwanger fordert CSU-Kooperation gegen den "Linksruck" in der Politik

Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler in Bayern, hat eine engere Zusammenarbeit mit der Christlich-Sozialen Union (CSU) gefordert. Sein Vorstoß zielt darauf ab, dem von ihm beschriebenen Linksruck in der deutschen Politik entgegenzuwirken. Der Schritt folgt einem Vorschlag des früheren CSU-Funktionärs Peter Gauweiler, der ein formelles Bündnis zwischen beiden Parteien angeregt hatte.

Aiwanger betonte die Notwendigkeit einer politischen Alternative, die liberalkonservative Wähler anspricht, die nach konstruktiven Lösungen suchen. Er ist überzeugt, dass eine solche Kooperation Protestwähler von Randparteien abziehen und den Einfluss der etablierten konservativen Kräfte stärken könnte.

Statt einer vollständigen Fusion schlug Aiwanger vor, das bestehende Kooperationsmodell in Bayern auszubauen. Er bezeichnete dies als "gemeinsam zuschlagen, aber getrennt marschieren" – also inhaltlich mit der CSU zusammenzuarbeiten, in Wahlen jedoch eigenständig anzutreten.

Der Freie-Wähler-Chef zeigte sich zuversichtlich, dass seine Partei auch in der Zusammenarbeit mit der Union ihre eigene Basis ausbauen könne. Gleichzeitig räumte er ein, dass ein formelles Bündnis praktische Hürden mit sich bringen würde. Bisher habe die Union jedoch wenig Interesse gezeigt und den Freien Wählern "eine kalte Schulter" gezeigt, so Aiwanger.

Sein langfristiges Ziel ist ein bundesweiter Erfolg der Freien Wähler, gestützt auf eine stärkere Verbindung mit der CSU und deren Bundespendant, der CDU.

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Der Vorstoß erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem beide Parteien versuchen, die Unzufriedenheit der Wähler mit den aktuellen politischen Entwicklungen aufzufangen. Aiwangers Strategie zielt darauf ab, die konservativen Kräfte zu einen, ohne die Identität der Freien Wähler aufzugeben. Ob die CSU darauf eingehen wird, bleibt jedoch ungewiss.

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