13 December 2025, 00:07

80.000 Bierdeckel stürzen ein – Weltrekord in Köln scheitert spektakulär

Eine Szene mit Gebäuden, Texttafeln, Pflanzen, einem Fenster mit Gegenständen dahinter, Text über dem Fenster, Treppen mit Geländern und einer leeren Bank.

80.000 Bierdeckel stürzen ein – Weltrekord in Köln scheitert spektakulär

Kurz vor dem Weltrekord: Hier zerbricht ein Traum

Teaser: In Köln versuchte Benjamin Klapper, mit 80.000 Bierdeckeln einen Weltrekord aufzustellen. Doch kurz vor dem Ziel stürzte alles in sich zusammen.

12. Dezember 2025, 15:00 Uhr

Ein Weltrekordversuch in Köln endete jäh, als eine meterhohe Konstruktion aus 80.000 Bierdeckeln plötzlich einstürzte. Der Künstler Benjamin Klapper hatte über 120 Stunden an der Installation gearbeitet – doch nur zwei Tage vor der Vollendung brach alles zusammen. Trotz des Rückschlags blieb er gelassen.

Das Projekt begann als ambitionierte Idee des Künstlers Robert Klippel, der sich Ende 2024 mit der Agentur für Arbeit in Köln zusammenschloss. Klapper übernahm die Herausforderung und wollte Deutschlands größte mobile Disk-House-Installation erschaffen. Mehr als einen Monat lang stapelte er akribisch Tausende Bierdeckel zu einem turmhohen Bauwerk.

Der Einsturz kam überraschend – und Klapper hielt den Moment sogar auf Video fest. Eigentlich hatte er geplant, die Konstruktion nach dem Rekordversuch symbolisch abzubauen. Doch die Schäden waren zu groß, um sie wieder aufzubauen, sodass er den Plan aufgeben musste.

Klapper gab zu, dass das Bauwerk nicht für die Ewigkeit gedacht war und ein Zusammenbruch immer im Bereich des Möglichen lag. Als er seine Arbeit in Trümmern liegen sah, blieb er ruhig: „So ist das.“ Überraschenderweise fand er sogar eine positive Seite – aus künstlerischer Sicht seien die Ruinen „ganz schön“.

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Die Überreste des Bierdeckel-Hauses bleiben bis Januar in der Arbeitsagentur ausgestellt und geben Besuchern die Möglichkeit, das Ergebnis des ehrgeizigen Projekts zu begutachten.

Klappers Weltrekordversuch endete früher als geplant, doch die Spuren seiner Arbeit bleiben noch wochenlang sichtbar. Der Einsturz, obwohl unerwartet, wurde so zum Teil der Geschichte des Projekts. Die gelassene Reaktion des Künstlers und die Entscheidung, die Trümmer auszustellen, verleihen dem ursprünglichen Vorhaben eine ganz neue Dimension.