Zwei Helden aus Isny retten Leben und spenden ihr Preisgeld
Zwei Männer aus Isny wurden für ihre Tapferkeit ausgezeichnet, nachdem sie 2025 in getrennten Fällen mutige Taten vollbracht hatten. Bastian Prinz, damals 17 Jahre alt, rettete zwei Kleinkinder aus einem brennenden Haus, während Jens Fischer, 47, mit einem Radlader einen rücksichtslosen Autofahrer stoppte. Beide wurden später von der Thomas-Fritz-Stiftung für Heldentum geehrt.
Im Sommer 2025 stürmte der jugendliche Tischler Bastian Prinz ohne zu zögern in ein loderndes Haus in Wangen. Im Inneren fand er zwei Kinder im Vorschulalter und trug sie in Sicherheit – dabei setzte er sich selbst der Gefahr aus. Durch sein schnelles Handeln überlebten die Kinder unverletzt.
Monate später, im Herbst 2025, bemerkte Jens Fischer auf dem Gelände von Dethleffs, dem Unternehmen, in dem er arbeitete, einen rücksichtslosen Fahrer, der mit hoher Geschwindigkeit unterwegs war. Mit einem Radlader positionierte er die schwere Maschine so, dass sie dem Fahrzeug den Weg versperrte und es zum Stehen brachte. Sein Eingreifen verhinderte vermutlich einen weitaus schwerwiegenderen Vorfall.
Die Thomas-Fritz-Stiftung für Heldentum zeichnete beide Männer später für ihren Mut aus. Statt persönliche Belohnungen anzunehmen, stiftete Prinz sein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro dem Kinderhospiz in Bad Grönenbach. Fischer entschied sich, seine 5.000 Euro dem Jugendrotkreuz in Wangen zu spenden.
Die Preise der Stiftung flossen in Projekte, die den jeweiligen Männern besonders am Herzen lagen. Prinz' Spende kommt dem Hospiz zugute, das sich um schwer kranke Kinder kümmert, während Fischers Beitrag die Arbeit des örtlichen Jugendrotkreuzes unterstützt. Beide Taten – sowohl die mutigen Rettungsaktionen als auch die großzügigen Spenden – hinterlassen in ihren Gemeinden eine bleibende Wirkung.






