Zoll findet Tausende unversteuerte Zigaretten und illegale E-Zigaretten auf der A5
Karl-Friedrich WielochZoll findet Tausende unversteuerte Zigaretten und illegale E-Zigaretten auf der A5
Routine-Kontrolle auf der A5 bei Weil am Rhein: Tausende unversteuerte Zigaretten und illegale E-Zigaretten entdeckt
Eine routinemäßige Zollkontrolle auf der Autobahn A5 in der Nähe von Weil am Rhein führte zur Entdeckung von Tausenden unversteuerten Zigaretten und illegalen Einweg-E-Zigaretten. Der 45-jährige Fahrer muss sich nun wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung verantworten, nachdem Beamte am 24. März die Ware in seinem Fahrzeug fanden.
Der Mann war mit einem Auto mit Schweizer Kennzeichen unterwegs, als Zollbeamte ihn anhielten. Er gab an, von Nordrhein-Westfalen in die Schweiz zu reisen. Bei einer ersten Überprüfung entdeckten die Beamten mehrere Kartons mit nicht deklarierten Waren.
Eine gründliche Durchsuchung förderte fast 9.400 Zigaretten und etwa 350 Einweg-E-Zigaretten zutage – keine davon trug die vorgeschriebenen Steuerzeichen. Einige der E-Zigaretten enthielten 22 Milliliter Flüssigkeit und lagen damit weit über dem gesetzlichen Limit von 2 Millilitern. Deutschland hatte am 1. Juli 2022 eine Steuer auf Tabakersatzprodukte eingeführt, darunter auch Einweg-E-Zigaretten.
Der Zoll schätzte die hinterzogene Tabaksteuer vor Ort auf rund 3.650 Euro. Der Fall wurde inzwischen an das Zollfahndungsamt Stuttgart zur weiteren Prüfung übergeben. Die Behörden bestätigten, dass gegen den Fahrer nun wegen Steuerhinterziehung ermittelt wird.
Nach deutschem Recht dürfen übergroße E-Zigaretten nur verkauft werden, wenn ihr Flüssigkeitsvolumen unter 2 Millilitern bleibt. Verstöße werden sowohl als Steuerdelikte als auch als Straftaten geahndet.
Die beschlagnahmten Waren – Zigaretten und E-Zigaretten im Wert von Tausenden Euro an nicht gezahlten Steuern – bleiben vorerst sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden prüfen, ob weitere Anklagepunkte hinzukommen. Zollbeamte warnten, dass illegale Einfuhren von Tabak- und Vaping-Produkten weiterhin ein zentraler Schwerpunkt der Kontrollen seien.






