ZF Friedrichshafen baut Standorte um und streicht bis zu 14.000 Jobs bis 2028
Karl-Friedrich WielochZF Friedrichshafen baut Standorte um und streicht bis zu 14.000 Jobs bis 2028
ZF Friedrichshafen strukturiert seine deutschen Standorte um, um sich an veränderte Marktanforderungen anzupassen. Das Unternehmen plant, mehrere Niederlassungen zu regionalen Netzwerken zusammenzufassen und gleichzeitig die Belegschaft bis Ende 2028 auf 11.000 bis 14.000 Mitarbeiter zu reduzieren. Die Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Neuausrichtung, mit der die Kerngeschäftsbereiche gestärkt werden sollen.
Ein besonderer Fokus der Umstrukturierung liegt auf dem Bereich Elektrifizierte Antriebstechnik. Nachlassende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und zunehmender globaler Wettbewerb zwingen ZF dazu, Abläufe, Prozesse und Strukturen in diesem Segment kritisch zu überprüfen. Zudem werden mögliche Kooperationen und Partnerschaften geprüft, um die Effizienz zu steigern.
Ziel des Unternehmens ist es, ein schlagkräftigeres Produktionsnetzwerk aufzubauen und gleichzeitig Forschung sowie Entwicklung zu optimieren. Die Kapazitäten sollen an die erwartete Marktnachfrage angepasst werden, um eine bessere Ausrichtung der Ressourcen auf die Geschäftsbedürfnisse zu gewährleisten.
Auch andere Sparten wie Nutzfahrzeugtechnik, Fahrwerkstechnik, Industrietechnik und der Aftermarket-Bereich rücken stärker in den Mittelpunkt. ZF will diese Bereiche gezielt ausbauen, um sie in einem sich schnell wandelnden Markt wettbewerbsfähiger zu positionieren.
Bis 2028 strebt ZF an, mit einer schlankeren Belegschaft und einem effizienteren Produktionssystem zu arbeiten. Die Neuausrichtung zielt darauf ab, die Leistung in den Schlüsselsektoren zu verbessern und gleichzeitig auf die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen zu reagieren. Trotz der Marktschwächen bleibt das Unternehmen darauf konzentriert, seine Stärken im Kerngeschäft zu bewahren.






