13 June 2026, 22:17

ZDF zieht Vorwürfe gegen Elon Musk nach Belfast-Krawallen teilweise zurück

ZDF wirft Musk vor, 'Jagd auf Migranten' und 'Bürgerkrieg' zu fordern

ZDF zieht Vorwürfe gegen Elon Musk nach Belfast-Krawallen teilweise zurück

Der deutsche öffentlich-rechtliche Sender ZDF hat Elon Musk vorgeworfen, einen Bürgerkrieg in Nordirland anzustacheln. Diese Behauptung erfolgte nach gewaltsamen Ausschreitungen in Belfast, die durch einen brutalen Straßenangriff ausgelöst worden waren. Die Vorwürfe wurden später von ZDF selbst teilweise zurückgenommen.

Die Gewalt eskalierte in Belfast nach einem schockierenden Überfall: Der sudanesische Staatsbürger Hadid Allodid hatte den Schotten Stephen Ogilvie bei einem Angriff auf offener Straße fast enthauptet. Ein Video der Tat verbreitete sich rasant in den sozialen Medien und löste daraufhin Krawalle sowie Angriffe auf Migranten aus.

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Im Rahmen der Ausschreitungen wurden unter anderem die Wohnhäuser von Migranten mit Brandflaschen angegriffen sowie ein afrikanisch geführter Supermarkt. Die ZDF-Sendung ZDF heute live widmete dem Thema daraufhin ein 30-minütiges Segment und machte Elon Musk sowie den britischen Rechtsextremisten Tommy Robinson für die Gewaltaufrufe verantwortlich.

Als Beleg führte der Sender einen Beitrag Musks auf seiner Plattform X an, in dem dieser einen Aufruf Robinsons zu Protesten verbreitet hatte. Nach Kritik räumte ZDF ein, die Formulierung in seiner Berichterstattung sei unpräzise und irreführend gewesen.

Die Vorwürfe gegen Musk folgten auf tagelange Unruhen in Belfast, bei denen Wohnhäuser und Geschäfte beschädigt wurden und die Spannungen weiterhin hoch blieben. Später gab der Sender zu, dass seine Wortwahl fehlerhaft gewesen sei.

Quelle