Wohnungsnot in Deutschland: 1,4 Millionen fehlende Wohnungen verschärfen die Krise
Svenja HeringWohnungsnot in Deutschland: 1,4 Millionen fehlende Wohnungen verschärfen die Krise
Deutschlands Wohnungsnot spitzt sich zu – 1,4 Millionen fehlende Wohnungen bundesweit
Die Wohnungskrise in Deutschland verschärft sich weiter: Mindestens 1,4 Millionen Wohnungen fehlen bundesweit. Caren Lay, wohnungspolitische Sprecherin der Linken, warnt, dass der Mangel zunehmend zu einer „sozialen Bruchlinie“ werde. Sie kritisiert die Reaktion der Bundesregierung als unzureichend und fordert sofortige Maßnahmen, um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
Lay wirft der Regierung vor, langjährige Versprechen nicht einzulösen. Subventionen für gemeinnützigen Wohnungsbau seien trotz dringendem Bedarf immer wieder verschoben worden, so die Politikerin. Die Linke bezeichnet die niedrigen Fertigstellungszahlen des vergangenen Jahres als „beschämend“ – die Kluft zwischen Nachfrage und Angebot werde damit immer größer.
Bundesbauministerin Verena Hubertz hatte kürzlich neue Maßnahmen vorgeschlagen, doch Lay wies diese als ungenügend zurück. Stattdessen fordert sie ein direktes Bundesprogramm zum Bau einer großen Zahl bezahlbarer Wohnungen. Im Fokus stehen dabei Sozialwohnungen, kommunale Neubauten und genossenschaftliche Wohnprojekte.
Um die Krise zu bewältigen, drängt Lay auf ein dringliches Investitionsprogramm, das den Bestand an Sozial- und Gemeinwohnungen schnell ausbauen soll. Ohne zügiges Handeln, so ihre Warnung, werde sich die Wohnungslücke weiter vergrößern.
Die Forderungen der Linken zielen auf den sofortigen Bau bezahlbarer Wohnungen durch den Bund ab. Lay besteht darauf, dass die versprochenen Fördergelder ohne Verzögerung an gemeinnützige Träger fließen müssen. Ohne entschlossenere Schritte drohe die Wohnungsnot in Deutschland weiter zu eskalieren – mit gravierenden sozialen Folgen für das ganze Land.






